Die Natur macht es den Feuerwehren im Mölltal nicht leicht. Nachdem Freitag ein Brand in einem Waldstück in Namlach in der Gemeinde Winklern ausgebrochen war, sind noch immer mehr als 100 Florianis im Einsatz.
Knapp 160 Feuerwehrleute kämpfen seit Freitagnachmittag im steilen Waldgebiet gegen die Flammen – und den Wind, der es den Wehren nicht leichter macht. „Aktuell ist es zum Glück windstill, aber es zieht immer wieder Wind durch“, sagt Bezirksfeuerwehrkommandant Kurt Schober. Heute, Samstag, sind noch 113 Feuerwehrleute im Einsatz in Namlach. Eine große Hilfe seien den Wehren aus dem gesamten Oberen Mölltal die zwei Hubschrauber des Bundesministeriums für Inneres. 30.000 Liter Wasser wurden durch die Hubschrauberflüge auf die knapp 4 Hektar große Fläche geflogen. Auch Polizei und Rotes Kreuz sind vor. Schober: „Ein großes Danke, denn die Zusammenarbeit aller Einsatzkräfte funktioniert wirklich gut.“
Gefahr für Menschen oder Gebäude besteht nicht mehr. „So weit war der Brand zum Glück bereits in der Nacht auf Samstag unter Kontrolle. Aktuell wird auch an der Stromversorgung der oberen Gehöfte garbeitet“, so Schober. Sprinkler und die Kälte in der Nacht haben den Feuerwehrleuten ebenfalls „geholfen“: „Teils hat sich eine kleine Eisschicht gebildet.“
Grund für den Brand dürfte übrigens ebenfalls der Wind gewesen sein. Eine Stromleitung, die über einen Berghang zu einer Siedlung oberhalb der Ortschaft Namlach führt, wurde umgerissen. Die Trockenheit der vergangenen Wochen habe den Brand zusätzlich begünstigt.
Schober: „Hunderte Bodennester müssen jetzt aufgegraben und abgelöscht werden. Ein ,Brand aus‘ wird es heute sicher noch nicht geben.“
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