Kartsport-Vergleich

Nach scharfer Kritik: Hamilton kontert Verstappen

Formel 1
26.03.2026 16:28
Porträt von krone Sport
Von krone Sport

Lewis Hamilton kontert die scharfe Kritik von Max Verstappen bezüglich des neuen Formel-1-Reglements. Der Ferrari-Pilot zieht einen Vergleich zum Kartsport und zeigt sich vom Racing begeistert.

Verstappen hatte zuletzt kein Blatt vor den Mund genommen und die neuen Autos als „Formel E auf Steroiden“ bezeichnet. Besonders das starke Energiemanagement mit häufigem Lift-and-Coast sei für ihn „schrecklich“ und fühle sich an wie „Mario Kart“. „Wenn das jemand mag, weiß er nicht, worum es im Racing geht“, wetterte der Niederländer.

Lewis Hamilton widersprach dieser Einschätzung nun deutlich. Der Ferrari-Pilot sieht im neuen Reglement sogar eine Rückkehr zu den Wurzeln des Motorsports. „Wenn man zum Kartfahren zurückgeht, ist es genau das Gleiche: Es geht hin und her, hin und her“, erklärte der siebenmalige Weltmeister im Zuge des Japan-GP. Niemand habe Kartsport jemals als „Jo-Jo-Racing“ bezeichnet – obwohl es „die beste Form des Rennsports“ sei.

„So sollte Racing sein – nicht ein Manöver und das war’s“
Die neuen Power-Units mit einem Verhältnis von 50:50 zwischen Verbrennungsmotor und Elektroantrieb sorgen für mehr strategische Elemente im Rennen. Überholmanöver entstehen häufig durch den gezielten Einsatz des Overtake-Modus. Zudem können die Autos in schnellen Kurven besser folgen, was längere Zweikämpfe ermöglicht. „Das ist das meiste Überholen und der beste Kampf, den ich vielleicht seit Bahrain mit Nico hatte“, sagte Hamilton mit Blick auf seine legendären Duelle mit Nico Rosberg. „So sollte Racing sein – nicht ein Manöver und das war’s.“

Auch Hamilton mit Kritik
Ganz ohne Kritik blieb aber auch Hamilton nicht. Besonders die Leistungsentfaltung beim Energie-Deployment gefällt ihm „überhaupt nicht“. Auch der sogenannte Straight Mode mit aktiver Aerodynamik sei nicht optimal. Trotzdem zieht der Ferrari-Star ein positives Fazit: „Insgesamt ist es aufregend für den Sport.“

FIA reagiert vor Suzuka
Vor dem Grand Prix von Japan in Suzuka hat die FIA bereits nachjustiert. Um extremes Energiesparen im Qualifying zu verhindern, wird die maximal erlaubte Energierückgewinnung pro Runde von 9,0 auf 8,0 Megajoule reduziert. Die Anpassung erfolgt laut Weltverband auf Wunsch von Fahrern und Teams. Suzuka galt im Vorfeld als besonders sensibel für starkes Lift-and-Coast – ein Umstand, den auch Hamilton kritisch sieht. „Wir hätten sonst extrem viel lupfen müssen – das macht auf einer Qualifying-Runde keinen Spaß“, erklärte der Brite.

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