Als Sturmgeschütz ließ sich der „Spiegel“ bereitwillig aufmunitionieren – und nun liegt Markus Hinterhäuser am Boden. Der „Falter“ trat lustvoll nach.
Jetzt aber genug!
Von der Büroräumung im Festspielhaus bis zum bösesten Spott wurde keine Demütigung ausgelassen.
Die Opfer nehmen Rache für Hinterhäusers Mangel an Wohlverhalten.
Die Feinde des Intendanten im Festspielbetrieb, die Minderbegabten mit den guten Manieren und teuren Beratern, können zufrieden sein: Der Intendant ist weg.
Die Freunde Hinterhäusers machten die Sache nicht besser. Das war mehr Wichtigmacherei als wahre Hilfe.
Was bleibt?
Den Festspielen fehlt der künstlerische Kopf. Auch grad kein Triumph. Doch das ist nicht das Ende dieser Geschichte. Der Epilog wird noch zu schreiben sein.
Als aus der Zeit gefallene Führungsfigur hat Hinterhäuser es vergeigt. Das ist bitter. Für Salzburg und für Hinterhäuser als Mensch.
Fühlt man sich hinein in Hinterhäuser, hört man vielleicht Oberstleutnant Werschinin aus Tschechows „Drei Schwestern“ reden:∙
„Ich denke häufig; wie, wenn man das Leben noch einmal beginnen könnte, und zwar bei voller Erkenntnis? Wie, wenn das eine Leben, das man schon durchlebt hat, sozusagen ein erster Entwurf war, zu dem das zweite die Reinschrift bilden wird! Ein jeder von uns würde dann, so meine ich, bemüht sein, vor allem sich nicht selber zu wiederholen, zumindest würde er für sich selbst eine andere Lebensweise schaffen.“
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