Zum Abschluss der Osterrunde in der Salzburger Liga freute man sich in Siezenheim und Anif auf ein Wiedersehen mit alten Bekannten. Bei den Gästen rauchten aber im Anschluss mehr die Köpfe, wurde die Freude durch strittige Entscheidungen vermiest.
Eigentlich freute man sich aufs Wiedersehen in der Salzburger Liga. Eugendorf musste zu Ex-Spieler und Siezenheim-Coach Felix Auinger. Derweil freute sich manch Bürmooser über die Rückkehr zur einstigen Wirkungsstätte in Anif. Am Ende hielt sich die Begeisterung in Grenzen.
In Siezenheim reichte ein Handelfer von Mayer zum Sieg der Heimischen. Weil Keeper Jörgner den Sieg festhielt und selbst einen Elfer parierte. Was die Gäste erzürnte, schilderte Sportboss Ivan Pecaranin so: „Nach Abseitspfiff spielt unser Torwart den Ball quer, der Mitspieler nimmt ihn in die Hand, um ihn sich für den Freistoß hinzulegen.“ Blöd nur: Der Referee erkannte das Zuspiel als ausgeführten Freistoß an – Strafstoß! „Eigentlich musst du 3:1 gewinnen, aber das haben wir selbst verbockt“, haderte Pecaranin. Siezenheims Auinger? „Es war schön, Leute wiederzutreffen, die man nicht mehr so oft sieht. Wir haben uns den Sieg erkämpft. Unser Goalie hat jetzt schon zum dritten Mal einen Elfer gehalten.“
Derweil brachte Anif ein strittiger Freistoß im Finish das 2:1 gegen Bürmoos. Danach verteilte Referee Yorulmaz Ampelkarten. Was Bürmoos zu einem schriftlichen Statement samt Protest veranlasste. Faktisch schloss der Unparteiische Switil und Jung wegen Wortspenden aus, nachdem er eine Warnung ausgesprochen hatte. Die Gäste beteuerten: Jung sah Gelb-Rot für den Hinweis eines Mitspielers, dass Jung sich an Kollege Switil gewandt hatte. Switil als Kapitän wurde ausgeschlossen, als er eben darauf hinwies. Doch auch Bürmoos-Boss Robert Eckschlager gab zu: „Den Sieg hätten wir uns nicht verdient gehabt, aber die Szenen am Ende sind unfassbar.“
Anif-Coach Tom Eder war naturgemäß zufrieden: „Wir haben 13 Endspiele ausgerufen und jetzt zwei gewonnen. So kann es weitergehen.“ Einzig bitter: Der zum Stürmer umfunktionierte Verteidiger Neureiter, der nach Rexhepi-Standard auch die Führung erzielte, blieb mit dickem Knöchel zur Pause in der Kabine.
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