ÖSV-Herren geschlagen

Sechs Schweizer bei Saalbach-Abfahrt in den Top-6

Ski Alpin
20.03.2026 10:06

Marco Odermatt hat nicht nur seinen fünften Gesamtweltcupsieg in Serie bereits fixiert. Auch die Abfahrtskristallkugel ist dem 28-Jährigen zum dritten Mal in Folge nicht mehr zu nehmen. Ebenso wie jene im Super-G, die der Schweizer die vierte Saison en-suite einfahren konnte. Aber nicht nur im Weltcup dominieren die Eidgenossen ...

Bevor Marco Odermatt am Samstag beim Weltcupfinale im norwegischen Kvitfjell die kleine Kristallkugel für den Sieg in der Abfahrtswertung – in Summe seine bereits 13. Kugel – abholen darf, startete am Freitag bereits das Europacupfinale in Saalbach mit der Abfahrt.

Marco Odermatt bekommt schon bald die nächsten Kristallkugeln.
Marco Odermatt bekommt schon bald die nächsten Kristallkugeln.(Bild: Christof Birbaumer)

Und einem Resultat, das Befürchten lässt, dass die Schweizer auch in näherer Zukunft auf den ganz langen Latten die Nase vorne haben. So führte Sandro Manser einen Dreifachsieg von Swiss Ski vor Lenz Haechler und Philipp Kälin an. Doch dem nicht genug! Hinter den beiden Italienern Max Perathoner und Marco Abruzzese landeten mit Arnaud Boisset, Delio Kunz und Loic Chable drei weitere Eidgenossen zeitgleich auf Rang sechs. Heißt: Sechs Schweizer in den Top-6, sieben in den Top-10, neun in den Top-17.

Traninger rettet ÖSV-Ehre – ein bisschen ...
Österreichs Abfahrtshoffnungen? Lange Zeit sah es so aus, als ob die Lokalmatadore eine ganz heftige „Watschn“ beim Heimrennen kassieren und keiner in den Top-10 landen würde. Das verhinderte dann aber der 27-jährige Steirer Manuel Traninger, der mit Nummer 33 noch auf Rang neun fuhr. Mit Luis Tritscher (16.), Matteo Haas (18.), Felix Hacker (19.) und Stefan Rieser (20.) schafften es vier weitere ÖSV-Starter in die Top-20.

Manuel Traninger fuhr in Saalbach als einziger ÖSV-Herr in die Top-10.
Manuel Traninger fuhr in Saalbach als einziger ÖSV-Herr in die Top-10.(Bild: GEPA)

Enges Rennen in Saalbach, aber...
Einziger Lichtblick: die engen Zeitabstände. Traninger lag bei einer Fahrzeit von knapp 1:20 Minuten als Neunter nur 0,37 Sekunden hinter dem Sieger, Rieser verlor als 20. gerade einmal 86 Hundertstel auf Manser... Etwas, das sich beim Blick auf den Endstand in der Gesamtwertung dann aber wieder relativiert. Denn da landet Hacker 249 Punkte hinter Sieger Ken Caillot (Fra) als bester ÖSV-Herr auf Rang zwölf, direkt vor Tritscher.

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