George Russell hat seine WM-Führung in der Formel 1 mit dem Sprint-Sieg in China weiter ausgebaut. Der Mercedes-Pilot triumphierte am Samstag vor den beiden Ferrari-Piloten Charles Leclerc und Lewis Hamilton. Max Verstappen landete als Neunter außerhalb der Punkte.
Auch im Sprint am Shanghai International Circuit konnte Mercedes seine starke Form unter Beweis stellen. Trotz einiger Führungswechsel war es im Sprint am Ende wieder der Russell, der die Ziellinie als Erster überquerte.
Das Ergebnis:
Lob an Hamilton
„Es war ein ziemlicher Spaß am Ende“, analysierte Russell den ersten von sechs Sprints in diesem Jahr. Seinen Landsmann Hamilton lobte der WM-Favorit nach mehreren gegenseitigen Überholmanövern in den ersten Runden. „Er hat einen sehr guten Job gemacht. Er hat 20 Jahre Erfahrung, da habe ich noch ein bisschen was zu lernen“, betonte der 28-Jährige. Ferrari müsse man auch im Grand Prix auf der Rechnung haben. „Sie sind näher dran im Rennen. Wir müssen uns also noch etwas verbessern.“
Hamilton, der im China-Sprint 2025 das einzige Mal im Vorjahr zum Sieg gefahren war, sprach von einem „engen Kampf“ und bedankte sich bei seinem Team für das konkurrenzfähige Auto. Leclerc war „ganz zufrieden“ mit dem Rennen. „Unsere Rennpace ist besser als die im Qualifying“, sagte der von Platz sechs ins Rennen gegangene Monegasse.
Wie schon beim Auftakt in die neue Formel-1-Ära in Australien war Ferrari in der Startphase überlegen. Der von Position vier gestartete Hamilton übernahm noch in der ersten Runde die Führung von Russell und lieferte sich in der Folge mehrere Duelle mit dem WM-Leader. Antonelli und Verstappen fielen von den Startplätzen zwei und acht hingegen weit zurück. Nach einem actionreichen Beginn setzte sich Russell nach 6 von 19 Runden von den Ferraris ab. Dahinter schloss Antonelli, der nach einer selbst verschuldeten Kollision mit Isack Hadjar im zweiten Red Bull eine Zehn-Sekunden-Strafe kassierte, zum im Kampf befindlichen Scuderia-Duo auf.
In der 13. Runde war die Mercedes-Doppelführung wiederhergestellt, doch der defekte Audi von Nico Hülkenberg sorgte unmittelbar danach für eine Safety-Car-Phase. Antonelli saß seine Strafe beim Boxenstopp ab und fiel auf Platz sieben zurück, auch Russell sowie die Ferrari- und McLaren-Piloten wechselten ihre Reifen. Beim Restart fuhr Russell seinen Verfolgern ohne Probleme davon. Antonelli betrieb mit Rang fünf im weiter tonangebenden Mercedes noch Schadensbegrenzung.
„Alles, was schiefgehen konnte, ist schiefgegangen“
Während die beiden Piloten der Scuderia erneut mit dem Briten mithalten konnten, verlief der Sprint für Red Bull hingegen enttäuschend. Mit den Plätzen neun (Verstappen) und 15 (Hadjar) hängt der österreichische Rennstall den Erwartungen nach. „Alles was schiefgehen konnte, ist schiefgegangen“, gab sich Verstappen frustriert. Hadjar fuhr nach der Kollision mit Antonelli indes mit einem beschädigten Auto.
Im Programm geht es bereits um 8 Uhr mit dem Qualifying für den Grand Prix am Sonntag weiter. Mit sportkrone.at sind Sie wie gewohnt live dabei.
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