Hilfsgüter für Ukraine

Eine Jubiläumsfahrt, die ans Herz gegangen ist

Niederösterreich
17.02.2026 18:50

Zum bereits zehnten Mal war Tom Putzgruber mit seinem Verein „RespekTiere“ und einer Ladung Hilfsgüter in die Ukraine – eine Fahrt voll trauriger Geschichten und Beobachtungen.

Wenn Tom Putzgruber zum bereits zehnten Mal die Grenze in die Ukraine passiert, dann fühlt sich das nach vielem an, nur nicht nach Routine. Denn gerade die Jubiläumsfahrt ging dem Obmann des Vereins „RespekTiere“ aus Kammern im Bezirk Krems emotional besonders nahe. „An fast jeder Ortschaft in der Ukraine finden sich inzwischen Gedenkstätten für gefallene Soldaten. Dazu die kriegsmüden, verzweifelten Menschen, von denen jeder eine unfassbar traurige Geschichte erzählen kann“, schildert Putzgruber.

Stundenlange Wartezeiten
Um zu helfen, nahm er wie immer große Mühen auf sich. Neben der langen Fahrt zählt dazu auch die stundenlange Wartezeit an der Grenze. „Polizisten, die das Auto durchsuchen, Polizeihunde, Militär, strenge Kontrollen“, zählt Putzgruber auf. 

Große Hundehütten
Die zehnte Einreise in das vom Krieg gebeutelte Land wird Putzgruber aber auch aus positiver Sicht speziell in Erinnerung bleiben. „Wir konnten die sehnlichst erwarteten Hundehütten abliefern“, erzählt der Tierschützer. Weil diese extra angefertigten, zwei Meter langen Hütten in seinen ohnehin mit Hilfsgütern für Mensch und Tier komplett angefüllten Lieferwagen gar nicht passen würden, brachte die Spedition „Gebrüder Weiss“ kostenlos eine volle Ladung in ein großes Hundeasyl an der Grenze der Ukraine.

(Bild: Verein Respektiere)
(Bild: Verein Respektiere)
(Bild: Verein Respektiere)

Eine Tonne Hundefutter, frisches Gebäck
Zusätzlich wurde von Putzgruber und seinem Team fast eine Tonne Hundefutter überbracht sowie wichtige Dinge für den täglichen Bedarf, wie das fast schon traditionell von der Bäckerei Schalk aus Langenlois gespendete Gebäck für die Flüchtlingskoordinationsstelle in Uzghorod.

Und weiter geht die Reise...
Nur wenige Tage später war Putzgruber und sein „RespekTiere-Mobil“ übrigens schon wieder unterwegs. Dieses Mal ging es nach Rumänien und Serbien, wo eine Tagesstätte für schwer beeinträchtigte Kinder und Jugendliche besucht und aufopferungsvoll kämpfende Tierschützer unterstützt wurden.

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