Salzburgs kleinste Stadt wählt am Sonntag einen neuen Bürgermeister. Nach dem tragischen Tod von Amtsinhaberin Katharina Prommegger treten Harald Gappmaier (ÖVP) und Daniel Pitter (FPÖ) an. Die „Krone“ kennt die wichtigsten Themen bei der Wahl.
Aus tragischem Anlass steht in Radstadt am Sonntag eine Bürgermeister-Wahl an. Amtsinhaberin Katharina Prommegger (ÖVP) ist im November an einer schweren Krebserkrankung verstorben. Ihr Stellvertreter Harald Gappmaier übernahm danach die Geschäfte und stellt sich am Sonntag für die ÖVP auch der Bürgermeister-Wahl. Einziger Rivale in der 5000-Einwohner-Stadt ist der 24-jährige FPÖ-Gemeindevertreter Daniel Pitter.
Leistbarer Wohnraum als Hauptthema vor der Wahl
Der 53-jährige Gappmaier weiß durch die Übernahme der Amtsgeschäfte, was auf ihn zukommen würde. „Ich bin im Geschäft bereits mittendrin und mir taugt die Rolle“, sagt der bisherige Stadtvize. Größtes laufendes Projekt ist der Ausbau der Kinderbetreuung. Bis zum Sommer soll der Neubau des Kindergartens fertig werden.
Danach steht die Sanierung des Bestandsgebäudes an. „Ich habe den Vorteil, dass ich mich aufgrund meines Berufs im Baugeschäft sehr gut auskenne“, sagt Gappmaier. Im Endausbau soll es dann acht Gruppen für die Kinderbetreuung geben.
In der Nähe des Kindergartens entsteht ein weiteres für die Gemeinde wichtiges Projekt: geförderter Wohnbau in drei Gebäuden mit 40 neuen Wohnungen. Leistbaren Wohnraum will auch Gappmaiers FPÖ-Rivale Pitter forcieren. „Es ist das A und O, dass sich ein Junger etwas aufbauen kann. In Radstadt ist das derzeit sehr schwierig“, sagt Pitter.
Die jahrelange Diskussion um die Zukunft des Sportzentrums will er beenden. „Es heißt immer, ,Radstadt kann sich das nicht leisten’. Das stimmt nicht“, sagt Pitter. Er will die Erneuerung des Sportzentrums notfalls in mehreren kleinen Schritten angehen. Bei der Gemeinderatswahl 2024 sicherte sich die ÖVP die absolute Mehrheit. Die FPÖ landete auf Rang zwei vor der SPÖ, die diesmal keinen Bürgermeisterkandidaten stellt.
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