Das weiße Eisbärenfell bleibt unbeschmutzt! Die Zeller Eisbären sicherten sich Samstagabend einen knappen 5:4-Sieg zum Kehraus der Alps Hockey League-Masterround und gehen damit ohne Niederlage ins Viertelfinale der Play-offs. Den Gegner erfahren die Pinzgauer sowie die Jungbullen am Sonntagvormittag.
Die Pinzgauer traten in der Landeshauptstadt ohne Topscorer Tim Coffman, Kele und Devin Steffler sowie Nick Huard und Paul Rainer an. Schonten zudem Einsergoalie Alexander Schmidt, der durch Ex-Salzburger Alois Schultes ersetzt wurde.
Eisbären schonen Leistungsträger in Salzburg
„Wir wollen etwas schonen. Wenn es noch um Platz eins gehen würde, würden wir das nicht tun“, begründete Eisbären-Boss Patrick Schwarz schon am Vormittag. Bei den Jungbullen lief indes wieder Luca Auer auf. Der Stürmer konnte sich vor dem gesamten Trainerteam der Eisbullen beweisen. Sowohl Headcoach Manny Viveiros als auch Co-Trainer Adam Maglio und Daniel Petersson ließen sich das Derby nicht entgehen.
Eisbullen-Trainerteam beobachtet Jungbullen
Zu sehen bekam das Trainer-Trio dann einen flotten Beginn Salzburgs junger Garde. Maxim Eliseev und Adrian Gesson in Unterzahl sorgten für eine schnelle 2:0-Führung der Hausherren. Bernhard Fechtig erzielte wenig spätern den 2:1-Anschlusstreffer und damit den ersten Pausenstand.
Defensiv müssen wir stärker werden!
Moritz WARNECKE, RB Juniors
Das Mitteldrittel ging dann an den Titel-Topfavoriten vom Zeller See. Philip Putnik und Christian Jennes brachten die Eisbären mit 3:2 in Führung, Benjamin Lanzinger stellte noch vor der zweiten Pause auf 3:3 und schickten eine knappe Partie in den Schlussabschnitt, der noch enger wurde. Nach Videostudium jubelte Blaz Tomazevic über den vierten blau-gelben Streich, Salzburgs Punktegarant Maxim Eliseev, der auch bei der ICE-Crew der Bulls im Sommer Thema werden könnte, besorgte abermals den Ausgleich – 4:4. „Defensiv müssen wir stärker werden“, forderte Jungbulle Moritz Warnecke, der mit seinen Kollegen dann aber doch den fünften Gegentreffer schlucken musste.
Rappold sorgt für Derby-Entscheidung
Denn für den Schlusspunkt sorgte Kilian Rappold, der den 5:4-Sieg für die Zeller einsackte. „Es läuft richtig gut bei uns aber wir müssen trotzdem in jeder Partie alles geben“, sagte Eisbären-Routinier Max Wilfan, der das „T-Wort“ für Titel nicht komplett aussprechen wollte. „Ich kann hier nicht stehen und sagen, wir wollen nicht Meister werden. Aber den Titel muss man ersteinmal verteidigen“, erklärte der Stürmer gegenüber der „Krone“. Die Pinzgauer gehen damit in der Masterround ungeschlagen in die Play-offs. Der sogenannte Pick erfolgt Sonntagvormittag.
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