Das dreijährige Mädchen aus Abtenau (Salzburg) leidet an Epilepsie. Ein speziell ausgebildeter Therapiehund soll ihm nun helfen. Doch die Kosten dafür sind immens. Die Familie hofft auf Spenden.
„Irgendwas passte einfach nicht“ – Cathrin Trauner merkte 2024, dass mit ihrer Tochter Elisa (heute 3) etwas nicht stimmt. „Sie hat öfters den Kopf in den Nacken gelegt und nach oben gestarrt, dann ist sie mal von der Couch und von der Schaukel geflogen“, sagt Elisas Vater Wolfgang Trauner. Eigentlich nicht ungewöhnlich für ein Kleinkind, aber die Trauners aus Abtenau lagen richtig.
Im Klinikum Schwarzach stellte sich heraus, dass Elisa an Epilepsie leidet. Oft sind Krampfanfälle Symptome, nicht so bei Elisa. Sie leidet an sogenannten Absencen. „Elisa ist dann einfach weg, nicht ansprechbar und ihre Muskelspannung lässt nach“, erklärt Cathrin.
Ständig lauert die Angst, etwas zu übersehen
Meist sind es nur kurze Momente, aber auch große Anfälle kommen vor. Dann braucht ihre Tochter ein Notfallmedikament und ärztliche Unterstützung, weil Elisa alleine nicht mehr aus dem Zustand herauskommt. Sie mal ein paar Minuten im Garten oder im Zimmer alleine spielen zu lassen, all das geht nicht. „Ich habe immer Angst, etwas zu übersehen“, sagt Cathrin. Derzeit arbeitet nur Wolfgang in Vollzeit.
„Irgendwann kam dann das Thema mit dem Hund auf“, sagt Cathrin beim Besuch der „Krone“ in Abtenau. Die Trauners möchten für Elisa einen speziell ausgebildeten Epilepsiehund holen. Es hat ein bisschen gebraucht, bis sich die Trauners von der Idee überzeugen lassen konnten – jetzt haben sie viel Hoffnung.
„Wenn sie im Garten ist und einen großen Anfall haben sollte, schlägt der Hund Alarm und bleibt bei ihr“, erklärt Cathrin. Die Eltern würden sich dadurch sicherer fühlen. „Und es ist auch für Elisa Lebensqualität, schließlich muss sie sich auch entwickeln können“, findet Wolfgang. Sie soll unabhängig werden können, so gut es geht.
Elisa soll sich durch den Hund sicherer fühlen
Abgesehen von den Absencen ist Elisa schnell überfordert. Reize wie Lärm, Licht, Hitze oder Kälte sind ihr schnell zu viel – schon Autofahren wird oft zur Herausforderung. Die Trauners hoffen, dass ein Hund ihr Kind anders beruhigt als ein Mensch. Denn schon jetzt liebt Elisa Tiere. Am wohlsten fühlt sie sich am Bauernhof. Beim Besuch der „Krone“ strahlt das kleine Mädchen mit den blonden Locken und den blauen Augen, als es darum geht. „Ich hätte lieber einen Elefanten“, verrät Elisa zwar. Aber auch ein Hund bringt sie zum Strahlen.
Nur kostet der mit der entsprechenden Ausbildung 31.000 Euro. Die Familie kann die Summe nicht selbst aufbringen und ist auf Spenden angewiesen. Am 14. März um 18 Uhr findet daher in der Antonius Kirche in Salzburg-Itzling ein Benefizkonzert statt. Es spielen der Gospelchor Salzburg, die EmK Country Gospelband und das Saxophonquartett Fortissimo.
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