Eine Runde ganz nach dem Geschmack der Salzburger Vertreter brachte der 20. Spieltag in „Liga zwa“. Austria Salzburg schockte Tabellenführer Amstetten mit einem 2:0-Sieg. Derweil sicherte sich Liefering bei der Torgala gegen Bregenz per 4:3 das bessere Ende.
Austria Salzburg-Trainer Christian Schaider frohlockte: „Wir hatten heute, glaube ich, einen perfekten Matchplan. Lob ans Trainerteam und an die Mannschaft, die das perfekt umgesetzt hat. Drei wichtige Punkte für uns!“ Gemeint war, dass die Mannschaft mit Fünferkette absicherte, sich vorne immer wieder Denizcan Cosgun an die Seite von Solospitze Daniel Bares gesellte. Schon der erste Angriff brachte die Führung durch Cosgun (1.). Während danach die Abwehr und Goalie Nesler-Täubler den Kasten sauber hielten, wiederholte sich das Spiel in Hälfte zwei. Amstetten-Schlussmann Estevao spielte Cosgun den Ball direkt in die Beine, der zog aus 30 Metern ab – 2:0 (48.).
„Können jeden schlagen“
Auf der Gegenseite blieb Liga-Topscorer Peham blass, kassierten die Niederösterreicher die erste Niederlage seit August. „Ich bin so stolz. Jetzt haben wir gezeigt, dass wir jeden schlagen können“, strahlte Doppeltorschütze Cosgun.
Und weil es so schön war, steuerte auch der FC Liefering sein Scherflein zum gelungenen Abend bei. Denn dank des 4:3-Heimsiegs gegen Bregenz wuchs auch der Vorsprung der Violetten auf den - Stand jetzt - letzten verbliebenen Abstiegsplatz. Ivanschitz traf früh aus der zweiten Reihe wuchtig unter der Latte zur Führung (11.). Sein Tor wurde aus ungeklärten Gründen Debütant und Rechtsverteidiger Palacios gut geschrieben. Die Führung baute Striednig (26.) nach Querpass bald aus. Vor Seitenwechsel ging es dann rund: Lendambi verkürzte per Kopf nach Corner (43.), im Gegenzug stellte Kapitän Verhounig auf 3:2, indem er sich eine Flanke fast unbedrängt stoppen und das Eck aussuchen konnte (44.). Das letzte Wort hatte Bregenzer Taratarotti per Elfmeter (45.+3).
Heimlauf prolongiert
Nach Seitenwechsel erhöhte Verhounig mit seinem zweiten Tor per Kopf nach Freistoßflanke und Abwehrschnitzer (54.) auf 4:2, ein strittiger Tartarotti-Elfer nach Foul von besorgte den Endstand. Die Jungbullen sind daheim weiter seit August zuhause unbesiegt.
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