Obwohl Ex-FPÖ-Bundesparteichef Norbert Hofer (55) nicht mehr voll im Rampenlicht der hohen Politik steht, für Schlagzeilen sorgt er dennoch immer wieder. Nun gibt ein Treffen mit seinem Nachfolger, Herbert Kickl (57), Anlass für wilde Spekulationen rund um die neuen Pläne des Burgenländers – das Amt des Bundespräsidenten als großes Ziel inklusive.
Aktuell lenkt Hofer die Aufmerksamkeit auf sich, weil er als Gesellschafter bei einem digitalen News-Portal mitmischt, das auf Wachstumskurs ist, stark auf KI-gestützte Technologie setzt und seine internationale Präsenz ausbauen will.
Weitere Kandidatur?
Gleichzeitig trauen dem burgenländischen FPÖ-Landtagsabgeordneten sowohl parteiinterne Insider als auch Szenekenner aus anderen Fraktionen eine weitere Kandidatur für die Wahl des nächsten Bundespräsidenten zu. Ein pannonisches Wettrennen zwischen dem blauen Strahlemann und dem roten Altlandeshauptmann Hans Niessl um die Nachfolge von Alexander Van der Bellen schwebt umtriebigen Polit-Kiebitzen in regen Diskussionen abseits der Stammtische bereits vor.
„Tauwetter nach Eiszeit“
Gemunkelt wird deshalb, da Hofer unlängst erneut mit seinem Bundesparteichef Herbert Kickl in Wien gemeinsam zu sehen war. „Um Pläne zu schmieden“, so die Vermutung. Das wird nun salopp als Tauwetter nach der Eiszeit registriert und beflügelt selbst in den eigenen Reihen weitreichende Spekulationen.
Das sagt Hofer über eine neuerliche Hofburg-Kandidatur
„Oje“, lautet Hofers erste Reaktion, begleitet von einem Lächeln. „Ja, Herbert Kickl und ich haben uns vergangene Woche getroffen, es war sehr nett. Wir haben uns sehr, sehr lange unterhalten, private Themen wie das Bergwandern standen im Vordergrund“, verrät der Burgenländer. Ein Antreten zur Bundespräsidentenwahl 2028 könne er sich „aus jetziger Sicht kaum vorstellen“.
Ja, Herbert Kickl und ich haben uns vergangene Woche getroffen, es war sehr nett.
Norbert
„Habe es nicht vor“
„Ich habe es überhaupt nicht vor“, betont Hofer im selben Atemzug: „Für meine Aufgabe im Landtag mache ich alles, diese Arbeit nimmt mich voll in Anspruch.“ Seine Rolle beim digitalen News-Portal sei nicht operativ. Viel mehr Engagement verbindet ihn mit der Emerald Horizon AG in Graz, die mit technischen Innovationen neue Maßstäbe in der Energieversorgung, Speicherung und Gesundheit setzen will. Hofer: „Das ist die Zukunft.“
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