„Krone“-Gemeindeserie

Ortschef von Seeham: „Können nicht mehr warten“

Salzburg
02.03.2026 05:00

Seehams Bürgermeister Christian Altendorfer setzt jetzt endlich ein wichtiges Projekt aus der Warteschleife um. Denn: die Förderungen werden jedes Jahr weniger. Auch im Strandbad könnte sich noch was tun. 

Bereits seit zwei Jahren will Christian Altendorfer, ÖVP-Bürgermeister von Seeham, das Kinderhaus im Ort erweitern, weil eine Gruppe nach Mattsee ausweichen muss. Der Bau soll heuer beginnen. „Wir können nicht mehr warten“, so der Ortschef. Denn die Förderungen werden weniger.

Laut Altendorfer kommen aus den Mitteln des Gemeindeausgleichsfonds heuer 200.000 Euro weniger als noch im vergangenen Jahr. Auch die Mittel aus dem Waldfonds – der Anbau entsteht in Holzbauweise – gibt es nicht mehr. Dieser Betrag wäre wahrscheinlich höher als 100.000 Euro gewesen. „Wir wurden in den letzten Jahren aufgefordert, ausgeglichen zu budgetieren. Dadurch haben wir nicht bauen können“, erklärt der Bürgermeister und fügt hinzu: „Und jetzt bekommen wir immer weniger Förderungen.“

Seeham wächst weiter. Das Kinderhaus soll erweitert werden.
Seeham wächst weiter. Das Kinderhaus soll erweitert werden.(Bild: Markus Tschepp)

Beim Strandbad könnte auch noch was passieren
Finanziert werden soll der rund drei Millionen Euro teure Bau mittels Darlehen. Das geht, weil ein alter Kredit gerade ausgelaufen ist. Nach der Fertigstellung werden wieder alle Seehamer Kinder an einem Standort betreut werden können.

Seeham

  • Einwohner 2040
  • Fläche 10,39 km²
  • Bezirk Flachgau

Seeham ist im Wachstum, mittlerweile leben im Ort am Obertrumer See mehr als 2000 Bürger. Zum Jahreswechsel ist ein weiteres Wohnprojekt im Zentrum mit sechs Mietwohnungen eröffnet worden. Im Erdgeschoss findet die Hausärztin ab Ende März eine neue Praxisstätte. Auch ein Internist ist dort mit seiner Praxis eingezogen. „Es ist wichtig, dass wir ärztliche Versorgung im Ort haben“, so der Bürgermeister, der sich schon auf ein weiteres Projekt freut: Beim ehemaligen Entenwirt neben dem BioCampus entsteht ein Hotel mit 60 Betten und einem Restaurant.

Auch im Strandbad könnte sich noch was tun. So soll der Musikpavillon vergrößert werden, damit auch alle Musiker darin Platz finden. Altendorfer würde sich in den nächsten Jahren eine Neugestaltung des Vorplatzes wünschen.

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