Während es im Nahen Osten gefährlich kracht, zieht das vor Jahrzehnten von Papst Paul VI. zur „Insel der Seligen“ erhobene Österreich Bilanz zu einem Jahr türkis-rot-pinker Regierung. Von Euphorie war die Resonanz auf die Dreier-Koalition stets weit entfernt. Deren zunächst mehrheitlich positive Aufnahme war vor allem der Erleichterung geschuldet, dass 155 Tage nach der Wahl überhaupt noch eine Regierung zustande gekommen war.
Vielen gefiel, was anderen hingegen total missfiel: Dass es Wahlsieger Herbert Kickl doch nicht ins Kanzleramt geschafft hatte.
Aktuell liegt die Kickl-FPÖ, wie die von der „Krone“ beauftragte repräsentative IFDD-Umfrage unter 2600 Österreichern zeigt, weiter klar über dem Wahlergebnis von 2024, wenn auch die Bäume zwischendurch schon einmal noch höher in den Himmel gewachsen sind.
Die ÖVP scheint sich von ihrem Tief mit Werten um oder gar unter 20 Prozent erholt zu haben und liegt nun deutlich vor der SPÖ. Die, formuliert man es zynisch, der stabile Faktor in der Regierung bleibt, weil sie anhaltend bei miesen 18 Prozent grundelt – mit Parteichef Andreas Babler an der Spitze, dem Professor Peter Filzmaier in seiner Zeugnis-Verteilung in der Sonntags-„Krone“ einen Vierer verpasst.
Der Filzmaier-Gesamt-Notenschnitt für die Regierung: Befriedigend – also Durchschnitt. Womit der Polit-Professor wohl das Urteil des Durchschnitts-Österreichers trifft.
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