Letzte Ausfahrt Wien? Das fragt sich das deutsche Nachrichtenmagazin „Spiegel“, nachdem die dritte Verhandlungsrunde zwischen den USA und dem Iran in Genf „mit bedeutenden Fortschritten“, aber ohne konkrete Ergebnisse zu Ende gegangen ist.
Nächste Woche soll es ein weiteres – letztes? – Gespräch bei der Atomenergiebehörde in Wien geben. Es ist das erste Mal seit Jahren, dass Österreich wieder zur Drehscheibe internationaler Politik würde, wenn auch nur zwischen Experten und nicht wie bei den Atomgesprächen 2014 unter Außenminister Kurz auf politischer Ebene. Aber es wäre ein Dialog – seit Samstagmorgen muss man allerdings wohl sagen: Es wäre ein Dialog gewesen. Diesen Dialog hat Außenministerin Beate Meinl-Reisinger am Donnerstag auch mit Vertretern der iranischen Diaspora geführt.
Zwischen Österreich und dem Iran gab es immer starke Bande. Der 1979 gestürzte Schah war regelmäßig in Wien beim „Arzt der Könige“, Prof. Karl Fellinger. Dieser diagnostizierte beim persischen Kaiser ein Krebsleiden, dem Pahlavi 1980 im ägyptischen Exil erlag. Sein Sohn Reza Pahlavi gab der „Krone“ in Paris ein großes Interview.
Lesen Sie das große Interview mit Reza Pahlavi in der Sonntags-„Krone“ und am Abend auf krone.at!
Der heute 65-Jährige ist im Ausland mittlerweile zur bekanntesten Oppositionsfigur aufgestiegen. Warum er das Regime am Ende sieht und ob es bald wieder einen Schah geben könnte, lesen Sie in der Sonntags-„Krone“.
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