Als Cheftrainerin ging Lisa Alzner in die neue Spielzeit. Jetzt steht sie aber ohne Job da. Die Salzburgerin ist aber bereit für eine neue Herausforderung. Künftig dürfte sie auch in den Topligen arbeiten.
Der Sommer brachte für Frauenfußball-Serienmeister St. Pölten viele Veränderungen mit sich. Eine der wenigen Konstanten blieb Trainerin Lisa Alzner, die bereits im Frühjahr 2025 die Hauptverantwortung für die Niederösterreicherinnen inne hatte. Nach einem für den Klub nicht zufriedenstellendem Saisonstart und mehreren Klatschen in der Champions League zog der Verein die Reißleine, holte den Belgier Laurent Fassotte als Nachfolger für Alzner, die aber als Co-Trainerin erhalten bleiben sollte. Kurz darauf änderte sich das aber, die 27-Jährige wurde freigestellt.
Seither ist die Elixhausenerin ohne Job. „Es tut sich nicht viel bei mir“, sagt die Trainerin, die sich aber (noch) keinen Stress macht. „Im Sommer ist es dann wichtig für mich.“ Da will sie wieder in einem „professionellen Umfeld“ arbeiten. Ob das in Österreich, im Ausland, im Nachwuchs, als Chef- oder Co-Trainerin ist, hat für sie nicht oberste Priorität.
Kurs startet im Sommer
Bei der Bewerbung für ihren neuen Klub kann sie seit kurzem auch angeben, dass sie als eine von zwölf Teilnehmern – Alzner ist die einzige Frau – den Kurs zur UEFA-Pro-Lizenz absolvieren wird. „Das ist für mich eine Riesenehre, dass ich die Aufnahme geschafft habe. Es ist richtig cool“, strahlte das Trainertalent. Für die heimische Bundesliga reicht zwar die A-Lizenz. Mit der Pro-Lizenz, deren Kurs im Sommer startet und eineinhalb Jahre dauert, hat sie aber alle Möglichkeiten, könnte theoretisch auch in Europas Topligen arbeiten. „Ich bin gespannt, welche Türen sich öffnen“, kann es die Flachgauerin kaum erwarten, wieder loszulegen.
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