Wo bis vor kurzem eine große Baumhecke zum Schutz vor Staub, Abgasen und Lärm stand, herrscht jetzt trostlose Leere. Der Anrainerschutzverband des Salzburger Airports (ASA) wurde über einen Kahlschlag von mehr als 30 Bäumen in Loig informiert und protestiert dagegen.
Die Bäume und Sträucher, die den Flughafenanrainern in Loig als Immissionsschutz dienten, sind mittlerweile alle umgesägt, mitsamt den Nistkästen für Wildvögel. Auf Anfrage hieß es von Flughafenseite, dass man die Fläche für bevorstehende Baumaßnahmen als Lager- und Manipulationsfläche benötige.
Weil die Bäume unter dem Schutz der Baumschutzverordnung standen, zeigt sich der Anrainerverband in einer Aussendung „geschockt und traurig“ darüber, „wie die betroffenen Anrainerinnen, die jetzt den trostlosen Anblick der Baumscheiben ertragen müssen und keinerlei Schutz gegen Staub, Abgase, Lärm und helles Scheinwerferlicht des Flughafens mehr haben.“ Denn: „Was über Jahrzehnte zum Schutz der Anrainer gewachsen ist, wurde von Kettensägen in wenigen Stunden unwiederbringlich zerstört.“
Aufgrund dessen fordert der ASA Aufklärung, warum der Kahlschlag veranlasst wurde, ohne dass es einen Zeitplan für die Bauarbeiten am Airport gebe. Des Weiteren fordert man die Sanierung des Walls und Wiederbepflanzung. Daher zeigte man die Maßnahmen bei der Naturschutzbehörde der Stadt Salzburg an, „um den Sachverhalt zu prüfen und die umgehende Wiederherstellung des zerstörten Lebensraums zu veranlassen.“
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