Josef Steger kehrte für die Gemeinderats- und Bürgermeisterwahl 2024 aus dem Polit-Ruhestand zurück. Bis 2029 will der Banker die Pongauer Gemeinde voranbringen und dann auf stabilen Beinen übergeben.
Acht Jahre lang saß Josef Steger schon in der Gemeindevertretung von Altenmarkt. Für die ÖVP war er schon Vizebürgermeister und Finanzreferent der Pongauer Gemeinde. 2009 war dann Schluss. Steger konzentrierte sich auf seine Rolle als Direktor der regionalen Raiffeisenbank. Schließlich ereilte ihn 2023 der Ruf, noch einmal in die Gemeindepolitik zurückzukehren – er solle dem langjährigen Bürgermeister Rupert Winter folgen.
„Nach dieser Periode ist aber wirklich Schluss“, sagt der heute 64-jährige Ortschef, der sich als Übergangsbürgermeister sieht. So manche Altlast musste der Banker angehen. Da war etwa ein angedachter Grundstücksdeal, den Steger und die Gemeinde erst aufrollen mussten. Aus dem Ur-Plan, im Grünland Chalets hinzustellen, wurde schließlich nichts.
Zudem beschäftigte sich auch die Gemeinde mehrmals mit dem Ankauf von Flächen, um den Schulbezirk weiterzuentwickeln oder leistbaren Wohnraum zu schaffen. Die Gemeindevertretung aber entschied sich dagegen. Beide Male gab der hohe Kaufpreis den Ausschlag. Wie soll es in einer Tourismusgemeinde auch anders sein.
Laudersbach-Kreuzung entschärfen
Steger sieht beim Wohnen und Verkehr die zwei wesentlichen Themen für seine Gemeinde. „Nach den vorerst gescheiterten Projekten ist man beim Baulandsicherungsmodell Kellerdörfl schon weit.“ Noch heuer sollen dort die Vergabekriterien für 35 Wohneinheiten feststehen.
Nach dem Aus für den A10-Vollanschluss Reitdorf ist jetzt beim Verkehr wieder die Entschärfung der Laudersbach-Kreuzung auf die oberste Agenda gerückt. Auf dem A10-Zubringer passieren mehrere gefährliche Unfälle pro Jahr. Eine Lösung könnte sich aber noch ein wenig ziehen.
Mit dem EFA-Projekt ist gemeinsam mit Eben und Flachau erst per Februar ein Mikro-Öffi-Projekt gestartet. An 17 Haltepunkten allein in Altenmarkt können sich Menschen von Mini-Bussen abholen lassen und zu Bus, Bahn oder wichtigen Örtlichkeiten bringen lassen. So sollen Bewohner und die Gemeinden zusammenwachsen.
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