„Krone“-Gemeindeserie

Bürgermeister: „Manches muss leider warten“

Salzburg
25.02.2026 18:00

Nicht alle Wünsche in der Gemeinde Dorfbeuern können derzeit erfüllt werden. Das betrifft etwa Sportvereine oder die Feuerwehr. Mit neuen Einrichtungen wie einem Turnsaal oder einer Bibliothek kann der Ort dennoch aufwarten. 

„Vergangenes Jahr hatte ich ein ungutes Gefühl beim Ausgleichsgespräch. Heuer ist das nicht mehr so“, sagt Adi Hinterhauser (ÖVP), Bürgermeister von Dorfbeuern. Auch heuer wird der Ort im finanziellen Ausgleich durch das Land bleiben. Rund 450.000 Euro fehlen im sechs Millionen Euro Budget. Dennoch konnten in den vergangenen Wochen und Monaten einige langjährige Projekte fertiggestellt werden.

So ist mittlerweile der neue Turnsaal der Volksschule in Betrieb. „Der spielt alle Stückln“, freut sich der Ortschef. Im wahrsten Sinne des Wortes: Es gibt im Saal auch eine Bühne für Tanz und Schauspiel. Außerdem kann er auch für kleinere Feiern verwendet werden, und die Bücherei hat in dem Gebäude eine neue Heimat gefunden.

Die neue Bibliothek des Ortes.
Die neue Bibliothek des Ortes.(Bild: Markus Tschepp)
Der Dorfplatz ist fertiggestellt.
Der Dorfplatz ist fertiggestellt.(Bild: Markus Tschepp)

Ebenso konnten die Erneuerungen am Dorfplatz fertiggestellt werden. Gleich drei Förderungen konnte Hinterhauser für das Projekt kombinieren. „Es war schon eine Herausforderung.“ Letzte Feinschliffe werden noch bis zum Sommer gemacht. Dann geht auch der Brunnen in Betrieb.Manche Projekte sind derzeit nicht finanzierbarWegen der angespannten finanziellen Lage des Ortes müssen einige Wunschprojekte noch warten. So bräuchten die Fußballer einen neuen Trainingsplatz, die Tennisspieler einen weiteren Platz, und der Wertstoffhof soll barrierefrei werden. Bei der Feuerwehr steht eine neue Zeugstätte auf der Agenda. „Wir können das alles im Moment leider nicht finanzieren“, so der Bürgermeister, der hofft, bald wieder aus dem Ausgleich rauszukommen.

Auch beim öffentlichen Verkehr musste ein Wunschprojekt verschoben werden: ein Mikro-ÖV-Angebot zwischen Dorfbeuern und Lamprechtshausen. „Leider müssen wir noch bis zum Jahr 2028 den Wochenendbus finanzieren. Beides zu bezahlen, geht sich bei uns nicht aus“, so Hinterhauser.

Loading...
00:00 / 00:00
Abspielen
Schließen
Aufklappen
kein Artikelbild
Loading...
Vorige 10 Sekunden
Zum Vorigen Wechseln
Abspielen
Zum Nächsten Wechseln
Nächste 10 Sekunden
00:00
00:00
1.0x Geschwindigkeit
Loading
Eingeloggt als 
Nicht der richtige User? Logout

Willkommen in unserer Community! Eingehende Beiträge werden geprüft und anschließend veröffentlicht. Bitte achten Sie auf Einhaltung unserer Netiquette und AGB. Für ausführliche Diskussionen steht Ihnen ebenso das krone.at-Forum zur Verfügung. Hier können Sie das Community-Team via unserer Melde- und Abhilfestelle kontaktieren.

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB). Hier können Sie das Community-Team via unserer Melde- und Abhilfestelle kontaktieren.

Kostenlose Spiele
Vorteilswelt