Die Zeller Eisbären spielen derzeit in einer ganz eigenen Liga. Seit sieben Partien sind die Pinzgauer bereits ungeschlagen. Donnerstagabend fertigte man auswärts die Wipptal Broncos aus Sterzing mit 9:2 ab. Beim höchsten Saisonsieg des Meisters avancierte einmal mehr Tim Coffman zum Matchwinner.
Was gab‘s bei Tim Coffman eigentlich zum Frühstück? Diese Frage stellten sich einige Eisbären-Anhänger vor Ort oder an den Bildschirmen. Der US-Amerikaner steuerte beim 9:2-Kantersieg im Wipptal gleich vier Treffer bei und sorgte somit fast im Alleingang für den nächsten Eisbären-Sieg in der Alps Hockey League. „Wir haben ein richtig gutes Spiel gemacht und waren vom ersten Wechsel an da. Bei meinen vier Treffern wurde ich perfekt in Szene gesetzt“, streute der Angreifer auf „Krone“-Nachfrage seinen Kollegen Rosen.
Für die weiteren Zell-Tore waren die beiden Doppelpacker Philip Putnik und Nick Huard sowie Paul Schmid in Unterzahl verantwortlich. Einsergoalie Alexander Schmidt fehlte an seinem 26. Geburtstag krankheitsbedingt.
Klubführung will von Titelverteidigung nichts wissen!
In 15 Partien im Jahr 2026 mussten sich die Zeller Eisbären lediglich in drei Partien geschlagen geben. Klarer Titelfavorit? „Wir müssen den Ball schon flach halten. Zugegeben funktionieren derzeit aber alle Linien gut. Die Mannschaft hat einen super Job gemacht und eine Machtdemonstration auf’s Eis gebracht“, stieg Eisbären-Geschäftsführer Patrick Schwarz weitestgehend auf die Bremse.
Kroaten kommen zum Topspiel nach Zell am See
Am Samstag steigt am Zeller See dann das Topspiel gegen die rangdritten Kroaten aus Sisak. „Wir hoffen, dass wir unseren Fans die nächste gute Leistung zeigen können. Leicht wird‘s aber sicher nicht!“, mahnte Schwarz.
Ergebnisse im Überblick:
Alps Hockey League: Meisterrunde: Wipptal – Zeller Eisbären 2:9 (1:2, 0:4, 1:3). 0:1 (1.) Putnik, 0:2, (12.) Coffman, 1:2 (13.) Conci (PP), 1:3 und 1:4 (24./26.) Coffman (PP), 1:5 (32.) Huard (PP), 1:6 (40.) Schmid (SH), 1:7 (42.) Coffman, 1:8 (49.) Putnik, 2:8 (51.) Sanvido (PP), 2:9 (53.) Huard. – Qualirunde A: Unterland – Meran 3:6 (1:2, 1:1, 1:3), Cortina – Kitzbühel 2:1 (0:0, 1:1, 1:0). – Qualirunde B: Gröden – Ritten 1:3 (0:0, 1:2, 0:1).
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