Brisante E-Mail

Neue Eskalationsstufe vor dem Cupduell Ried – LASK

Oberösterreich
24.02.2026 14:25

Mehr als eine Woche ist es noch bis zum brisanten Cup-Derby der SV Ried gegen den LASK am 4. März. Doch schon jetzt gibt‘s mehrere verbale Grätschen! Nun goss nach Tormanntrainer Wimmer ein weiterer Funktionär der Innviertler Öl ins Feuer – im Zuge eines wenig freundlichen Schlagabtauschs per E-Mail.

„Das passt zu der Hundstrupp‘n!“ Mit dieser Breitseite hatte Ried-Tormanntrainer Wolfgang Wimmer vor zehn Tagen die Lunte für das Cup-Derby gezündet. Nach dem 1:1 im Ligaduell schleuderte er den Satz Richtung LASK – aus Ärger, weil zwei Gegner nach dem Ausgleich in der 103. Minute provozierend vor bzw. in Rieds offener Kabine gejubelt hätten. Resultat: hitzige Wortgefechte und ein Gerangel im Kabinengang. Dynamit fürs Cup-Derby am 4. März. Als hätte das nicht gereicht, goss am Montag noch Rieds Marketingleiter Tim Entenfellner Öl ins Feuer – und das nicht zu knapp.

Die LASK-Fans jubelten zuletzt in der Liga in Ried in der 103. Minute über das 1:1.
Die LASK-Fans jubelten zuletzt in der Liga in Ried in der 103. Minute über das 1:1.(Bild: GEPA)

1:5-Pleite des LASK thematisiert
Eine Kartenanfrage eines LASK-Fans für das Cup-Halbfinale eskalierte. Entenfellner antwortete zunehmend scharf, unhöflich, verzichtete etwa bei der Anrede auf Großschreibung. Doch der finale Haken war ein gezielter Stich ins offene LASK-Wundfleisch. Am Tag nach dem 1:5-Desaster der Linzer gegen Salzburg beendete der Ried-Angestellte den Mail-Schlagabtausch nämlich damit: „Übrigens gratulieren wir ihnen herzlich zum gestrigen Ergebnis Ihres Lieblingsvereins.“

Diese E-Mail versandte Rieds Marketingleiter.
Diese E-Mail versandte Rieds Marketingleiter.(Bild: Georg Leblhuber)

LASK-Generalsekretär kontaktierte Ried-Vorstand
Ein Satz (zu viel) – und die Luft zwischen den Klubs stand endgültig in Flammen! Der Fan informierte den LASK. Dessen Generalsekretär Gernot Fellinger kontaktierte wiederum unverzüglich Ried-Vorstand Roland Daxl. „Das war nicht g’scheit von mir“, gesteht Entenfellner, der aber von „einer „Vorgeschichte“ berichtet: Der LASK-Fan soll nach einer Absage seines Wunsches nach einer Sitzplatzkarte beleidigend geworden sein, Ried den Abstieg gewünscht und den Klub nicht nur als „Bauernverein“ verunglimpft haben. Ried-Präsident Thomas Gahleitner mahnt aber: „Über so etwas muss man stehen – diese Antwort war auch sportlich nicht schlau.“ Stimmt! Für den LASK ist sie nach dem „Hundstrupp“n“-Sager weiteres Dynamit für das brisante Cup-Derby.

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