Barbara Mungenast designte Uniformen der Polizei, entwarf Sportswear und ist als Artdirectorin für viele Unternehmen unverzichtbar. Und: Die gebürtige Steyrerin, die in Wien lebt, verfolgt eine beeindruckende Kunstkarriere. Derzeit stellt sie in der Galerie Pohlhammer aus, ein charmantes Kunstkabinett am Stadtplatz der romantischen Eisenmetropole.
„Während im Vorjahr in 36 Staaten in aller Welt mehr als 61 kriegerische Konflikte verzeichnet wurden, sind wir auf der Suche nach dem modernen Glück in der Einheitswährung des Konsums“, sagt Barbara Mungenast. Sie wagt immer auch den kritischen Blick, gerade in der Kunst.
Frauenbilder, Frauenleben
Die gebürtige Steyrerin ist heute anerkannte Designerin und Künstlerin. Gerade in den Gemälden behält sie sich den kritischen Blick auf unsere Gesellschaft vor. In der aktuellen Ausstellung „VALU€ ERROR“ – „Wertefehler“, die in der Galerie von Frieda Pohlhammer am Steyrer Stadtplatz zu sehen ist, widmet sie sich in Gemälden Frauenbildern, die um Identitätssuche und Emanzipation kreisen.
Ein Kollektiv sucht nach der „wahren Kunst“
Die Ausstellung präsentiert aber auch noch eine weitere Position: Das Künstlerkollektiv Surprix – Mungenast ist hier Mitglied – stellt sich erstmals in Steyr vor. Hier wird „Kunst als Ware“ analysiert und die Frage nach der „wahren Kunst“ gestellt.
Man präsentiert sich u.a mit einer Projektion am Ennssteg (Foto) oder mit KI-Malereien und Zeichnungen. Die Schau bei Frieda Pohlhammer läuft bis 4. April.