Mitten am Hauptplatz von Bruckneudorf wird eine Kirche gebaut. Sie ist als lebendiger Treffpunkt gedacht. Geistlichkeit und Politik gaben dem Bauwerk ihren besonderen Segen.
Mit einem feierlichen Spatenstich begann der Start für den Neubau einer Kirche am Hauptplatz von Bruckneudorf. „Ein historischer Moment für Bruckneudorf, für das Land und für die Diözese Eisenstadt“, betonte Bischof Ägidius Zsifkovics beim Festakt.
Der Bau wird bewusst zum architektonischen Mittelpunkt des Hauptplatzes gestaltet. Ziel ist es, einen sakralen Raum zu schaffen, der sowohl spirituelle Tiefe als auch Offenheit für die Bevölkerung vereint. Der Entwurf setzt auf zeitlose Architektursprache und verbindet traditionelle Sakralarchitektur mit moderner Gestaltung. Geometrische Formen wie Kreis und Rechteck werden das Gebäude prägen. Eine zentrale Kuppel wird das räumliche und symbolische Herzstück.
Ein besonderes spirituelles Zeichen wird künftig ebenfalls hier beheimatet sein: das „Mattersburger Kreuz“. Dieses Kreuz aus der ehemaligen Kapelle des Knabenseminars in Mattersburg, gestaltet von Otto Beckmann, war während des Heiligen Jahres im Martinsdom aufgestellt und ist für viele Gläubige eng mit ihrer Berufungsgeschichte verbunden. Künftig wird es dauerhaft in der neuen Kirche von Bruckneudorf seinen Platz haben.
Auch auf Landesebene wird das Projekt als starkes Zeichen gewertet. Landeshauptmann Hans Peter Doskozil: „Während anderswo Kirchen verkauft oder geschlossen werden müssen, entsteht im Burgenland eine neue – ein schönes Signal, dass in unserem Bundesland nicht nur das Miteinander von Volksgruppen und Kulturen großgeschrieben wird, sondern auch die christlichen Kirchen im Burgenland ein starkes Rückgrat der Gesellschaft bilden.“ Die Bauzeit soll rund 18 bis 20 Monate betragen.
Pfarrer Karl Opelka und Bischof Ägidius Zsifkovics beim Festakt.Gemeinsamer Spatenstich von Geistlichen und politikern.Einfache Geometrie der Kirche und „Mattersburger Kreuz“.Mitten am Hauptplatz von Bruckneudorf wird eine Kirche gebaut. Sie ist als lebendiger Treffpunkt gedacht. Geistlichkeit und Politik gaben dem Bauwerk ihren besonderen Segen.
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