21 Coups

Spuren im Schnee verrieten Einbrecher-Trio

Der Winter und Kommissar Zufall führten gemeinsam erfolgreich Regie: Einen Monat lang hatte eine dreiköpfige Einbrecherbande in Schärding und St. Florian am Inn gewütet, 21 Coups mit 13.000 Euro Schaden verübt. Doch Spuren im Schnee verrieten einen Täter (28), als er vom Tatort flüchtete. Das Einbruchswerkzeug, einen Geißfuß, hatte er im Ärmel versteckt.

Die Schärdinger Polizisten hatten sich auf die Lauer gelegt, um dem notorischen Trio das Handwerk zu legen. Doch erst nach einem Einbruch bei einem Getränkemarkt konnten die Ordnungshüter erfolgreich zugreifen.

Eine Funkstreife war nach einer Alarmierung zum Tatort unterwegs. Dabei fiel den Beamten ein einsamer Wanderer in der Vorstadt auf. Das war der flüchtende Gauner! Sie hefteten sich auf dessen „Fährte“, konnten den Verdächtigen nach 500 Metern in der Vorstadt schnappen.

Der arbeitslose, mehrfach vorbestrafte 28-Jährige hatte prompt tatsächlich einen fünfzig Zentimeter langen Geißfuß eingesteckt. Er gestand, zwei 21-jährige Mittäter wurden um 6 Uhr früh mittels Hausdurchsuchung geweckt. Sie hatten bereits deutsche Kennzeichen zur Vorbereitung weiterer Verbrechen gestohlen. Zwei Gauner wurden verhaftet, der einzige Komplize mit einem Job wurde nur auf freiem Fuß angezeigt.

 

 

 

 

Symbolfoto: Markus Schütz

Donnerstag, 06. Mai 2021
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