Avital Carroll und Katharina Ramsauer haben bei den Olympischen Winterspielen den Sprung unter die besten Acht in der Parallel-Buckelpiste verpasst. Carroll scheiterte am Samstag im Viertelfinale an der US-Amerikanerin Olivia Giaccio, für Ramsauer war bereits zum Auftakt im Sechzehntelfinale gegen die starke Französin Perrine Laffont Endstation. Gold holte die Australierin Jakara Anthony, die sich im großen Finale gegen die Amerikanerin Jaelin Kauf durchsetzte.
Bronze ging an Elizabeth Lemley und damit ebenfalls an die USA. Laffont wurde am Ende Vierte. Carroll klassierte sich als Zehnte, Ramsauer kam über den 27. Rang nicht hinaus.
Carroll hadert mit Bedingungen
Carroll schaltete zunächst die Britin Makayla Gerken Schofield mit einem Score von 23:12 aus. Gegen Giaccio kam sie zeitgleich über die Ziellinie, die Amerikanerin zeigte aber schwierigere Sprünge und den anspruchsvolleren Lauf und stieg mit 20,5:14,5 auf. „Ich wäre gerne weitergekommen“, meinte Carroll. Sie habe aber auch mit den Bedingungen mit Schneefall zu kämpfen gehabt und ihre Brille zwischen den Läufen wechseln müssen. Die Teilnahme an den Spielen sei dennoch „unglaublich“ gewesen, so die Olympia-Debütantin.
Die im Vorfeld von einer Schulterverletzung ausgebremste Ramsauer haderte mit ihrer Vorstellung (6:29) gegen die Bronze-Gewinnerin im Einzel. „Ich habe sicher nicht die Leistung bringen können, die ich bringen kann“, meinte die 30-Jährige, die noch immer mit den Nachwirkungen ihrer Blessur kämpft. „Ich kann dadurch den Absprung nicht fertig machen und beim Stockeinsatz gibt es mir sehr oft einen Stich in die Schulter hinein.“ Laffont sei sicher eine starke Kontrahentin gewesen. „Zu gewinnen wäre utopisch gewesen, aber ich hätte nicht so hoch verlieren müssen“, meinte Ramsauer.
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