Große Hoffnungen hat er nicht erst einmal geweckt. Als ÖBB-General war Christian Kern monatelang von einem SP-Freundeskreis zum anderen getingelt, ehe er im Mai 2016 sein großes Ziel erreicht hatte: SPÖ-Chef und Bundeskanzler!
In den ersten Amtsmonaten nährte er die Hoffnung weiter – ein brillanter Rhetoriker mit einem zukunftsweisenden Programm. Am Höhepunkt schien Kern ein paar Monate nach Amtsantritt zu sein, als er seinen vielbeklatschten „Plan A“, den Weg, auf dem er Österreich in die Zukunft führen wollte, in großer Inszenierung präsentierte.
Wenige Monate später war Kerns Zukunft als Staatschef auch schon wieder zu Ende: In Sebastian Kurz, dem neuen ÖVP-Chef, hatte der smarte Kurzzeit-Kanzler seinen Meister gefunden. Er verlor die Wahlen und schmollte als SPÖ-Klubobmann im Parlament, ehe er sang- und klanglos quasi über die Hintertür die Partei verließ.
In den letzten Wochen verdichteten sich die Anzeichen, dass er durch die selbe Tür wieder an die Parteispitze zurückkehren würde.
Viele Babler-Skeptiker und ausgewiesene -Gegner sahen in Kern noch einmal den Hoffnungsträger und beknieten ihn, doch beim Parteitag Anfang März gegen den aktuellen Parteichef anzutreten. Es gilt als gesichert, dass Kern dazu willens war. Gleichzeitig erwartete er, dass die Partei – zumindest großteils – sich hinter ihn stellt.
Eine Hoffnung, die sich weder für Kern noch für seine Unterstützer erfüllte.
So bleibt Andi Babler als letzte SPÖ-Hoffnung ...
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