Konzertsommer

Donaufestwochen: Barock und Künstliche Intelligenz

Oberösterreich
11.02.2026 15:30

Die Donaufestwochen verwandeln den Strudengau rund um Schloss Greinburg jedes Jahr in eine Bühne für Alte Musik. Johannes Hiemetsberger ist als neuer Intendant hochmotiviert, er setzt frische Akzente, bewahrt barocken Zauber und schlägt mit einer KI-Oper die Brücke zur Gegenwart.

„Als Festival der Alten Musik müssen wir uns auch mit der Gegenwart auseinandersetzen“, betont Johannes Hiemetsberger bei seiner ersten Pressekonferenz als frischgebackener Intendant der Donaufestwochen im Strudengau.

Der Dirigent und Chorleiter, der in Wien lebt, ist gebürtiger Oberösterreicher und arbeitet mit namhaften Orchestern in Österreich und Deutschland zusammen. Die Donaufestwochen stellt er nicht auf völlig neue Beine: „Warum auch?“, sagt er im Gespräch. Aber: „Musik, Räume und Menschen“ - das sind die Leitgedanken seiner ersten Spielzeit.

Johannes Hiemetsberger: Österreichischer Chorleiter & Dirigent, geboren 1971 in Kaltenberg (OÖ), ...
Johannes Hiemetsberger: Österreichischer Chorleiter & Dirigent, geboren 1971 in Kaltenberg (OÖ), Gründer & künstlerischer Leiter von Chorus sine nomine und Company of Music(Bild: Theresa Pewal)

Das Programm der Donaufestwochen, die von 24. Juli bis 15. August 2026 angesetzt sind, ist bunter und näher am Publikum als in den Jahren zuvor.

So werden eine Musiktheaterwerkstatt für 8- bis 15-Jährige und eine Musikantenwerkstatt völlig neu aufgesetzt, im Programm gibt es eine Tanzperformance, Wohnzimmer- und Pop-up-Konzerte sowie eine Orgel-Rad-Tour. Das Konzertformat für Klassik bleibt aber nicht auf der Strecke. Zu den Highlights im Konzertbogen zählen unter anderem eine „Vokale Nacht“ (14. 8.) in der Stiftskirche Waldhausen mit der Company of Music und Organist Erich Traxler. Oder: „Licht und Schatten“ in der Krypta des Stiftes Ardagger mit Orgel und dem Ensemble für Alte und Neue Musik (25. 7.).

Eine Eigenproduktion geht völlig neue Wege
Ausgehend von Werken Johann Sebastian Bachs formt Komponistin Saskia Bladt ein Pasticcio. Der bekannte Autor und Philosoph Philipp Blom steuert ein Libretto bei, sodass „Sophia oder der Preis der Freiheit“ als Musiktheater zwischen Barock und Zukunft im Schloss Greinburg aus der Taufe gehoben werden kann. Die Premiere ist am 1. August, vier weitere Aufführungen folgen.

Inhaltlich geht es um KI und menschliche Fragen. Es spielen das L‘Orfeo Barockorchester gemeinsam mit der Company of music und ihren acht Vokalsolisten und -solistinnen, Hiemetsberger hat die musikalische Leitung.

Stöbern im Konzertangebot der Donaufestwochen Strudengau lohnt sich schon jetzt, denn der Ticketverkauf beginnt am 12. Februar.

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