Großeinsatz in OÖ

14 Kälber bei Brand in Kuhstall hilflos verendet

Oberösterreich
13.02.2026 06:34
Porträt von Krone Oberösterreich
Von Krone Oberösterreich

14 Kälber und zwei Ziegen verendeten hilflos: In Haag am Hausruck (Bezirk Grieskirchen) in OÖ ist in der Nacht zum Freitag im Kuhstall eines Bauernhofs ein Großbrand ausgebrochen. Die Feuerwehr rief Alarmstufe 3 aus. Dreizehn Feuerwehren waren im Einsatz. Unglücksursache war eine umgestoßene Wärmelampe. Der Schaden beträgt mehr als 100.000 Euro.

Die Feuerwehr wurde gegen 1 Uhr zu einem Brand auf einem Bauernhof im Gemeindegebiet von Haag am Hausruck alarmiert. Das betroffene landwirtschaftliche Fahrzeug stand etwas abgelegen direkt an der Gemeindegrenze zu Geboltskirchen.

Alarmstufe 3 ausgerufen
Kurz nach der Alarmierung wurden weitere Kräfte nachgefordert, da sich abzeichnete, dass es sich um ein größeres Brandereignis handelte. Die Feuerwehr rief Alarmstufe 3 aus, woraufhin bald 13
Feuerwehren am Einsatzort im Löscheinsatz standen.

13 Feuerwehren waren im Einsatz
13 Feuerwehren waren im Einsatz(Bild: Kerschbaummayr Werner)

Es war eng und das Wasser weit weg
Die Platzverhältnisse am Einsatzort waren sehr eng, zahlreiche anrückende Fahrzeuge reihten sich aneinander. Schwierig war auch die Wasserversorgung. Löschwasserleitungen mussten knapp zwei Kilometer lang gelegt werden, um ausreichend Wasser am Einsatzort zu haben.

Beim Eintreffen der Kräfte stand ein Großteil des Wirtschaftstraktes in Vollbrand. Ein Übergreifen der Flammen auf den Wohntrakt konnte ersten Angaben nach offenbar erfolgreich verhindert werden. Zumindest ein Teil der Tiere konnte in Sicherheit gebracht werden, 14 Kälber und zwei Ziegen konnten aber nicht mehr gerettet werden. Die Löscharbeiten dauerten den ganzen Freitag über an.

Nicht das erste Mal
Vor vielen Jahren soll laut Einsatzkräften der Bauernhof schon einmal
abgebrannt sein, wie sich einige erfahrene Feuerwehrmänner noch an den
damaligen Einsatz erinnern konnten. Ermittler des Landeskriminalamtes nahmen gemeinsam mit einem Sachverständigen der Brandverhütungsstelle Untersuchungen zur Klärung der Brandursache auf.

Dabei wurde festgestellt, dass im Stall Wärmelampen über drei Kälberboxen montiert waren. In der mittleren Box wurde vermutlich durch ein Kalb eine Wärmelampe zu Boden gestoßen. Auf die Weise entzündeten sich das dort liegende Stroh bzw. der Kunststoffboden. Durch eine Heuluke im Deckenbereich hatte sich der Brand dann schnell auf den darüberliegenden Heuboden ausbreiten können.

„Dachte, es würde hageln“
Bei einer Erstbefragung gab die 42-jährige Hofbesitzerin an, dass sie aufgrund der eigenartigen Geräusche zunächst dachte, dass es hageln würde. Als sie jedoch aus dem Fenster blickte, sah sie bereits, wie der obere Stock der Stallung Feuer gefangen hatte. Daraufhin wählte die Frau sofort den Feuerwehr-Notruf.

Laut Angaben der 42-Jährigen befanden sich zum Brandzeitpunkt nur einige der rund 168 Rinder und Jungrinder im Stall, wodurch davon auszugehen war, dass 14 Jungrinder und zwei Ziegen im Feuer verendeten. Die Höhe des entstandenen Sachschadens soll mehr als 100.000 Euro betragen.

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