4,5 Jahre Haft

31-Jähriger für Schläge und Nazi-Sager verurteilt

Oberösterreich
12.02.2026 17:00

Nationalsozialistische Wiederbetätigung, schwere Körperverletzung und gefährliche Drohung. Die Liste an Vergehen, die einem Innviertler vorgeworfen wurden, war lang. Am Donnerstag wurde der 31-Jährige am Landesgericht Ried zu 4,5 Jahren Haft verurteilt.

Am 30. Juni 2025 war der 31-jährige Angeklagte im Bereich des Bahnhofs in Andorf unterwegs. Dort traf er auf einen 47-Jährigen, den er zunächst ausländerfeindlich beschimpfte und danach auch noch eine nationalsozialistische Parole rief.

Mit Fäusten und Füßen angegriffen
Laut Staatsanwaltschaft griff der 31-Jährige den Älteren an, malträtierte ihn mit Fäusten und Fußtritten. Der 47-Jährige wurde im Gesichts- und Oberkörperbereich verletzt. Doch der 31-Jährige hatte noch nicht genug, es kam zu einer lauten Auseinandersetzung, in die sich auch ein 43-Jähriger einmischte.

Opfer sollen ihn provoziert haben
Dem 43-Jährigen soll der Angeklagte damit gedroht haben, sein Fahrzeug zu zerstören. Als die Polizei einschritt, zeigte der 31-Jährige den Hitlergruß und rief eine nationalsozialistische Parole. Vor Gericht zeigte er sich zu den Vorwürfen grundsätzlich geständig. Sein Verhalten sei aber eine Art von Notwehr gewesen, weil ihn die Opfer zuerst provoziert hätten.

Haftstrafe ausgefasst
Das wollten ihm die Geschworenen aber nicht so recht glauben. Er wurde zu 4,5 Jahren unbedingter Haft verurteilt – bereits rechtskräftig. Erschwerend wurden zwei einschlägige Vorstrafen gewertet, wovon eine mit einer bedingten, viermonatigen Haft bestraft worden war. Diese wurde in eine unbedingte Strafe umgewandelt und verlängert somit seine Haft. 

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