Was war an Tag 15 im Dschungel wieder los! Während das Finale immer näher rückte, war es für Ariel Zeit für eine intime Beichte. Genützt hat ihr die allerdings nichts – im Gegenteil: Denn am Freitagabend flog die Schweizerin überraschend raus. Ein Schock, wie sie verriet!
Schön langsam neigt sich das diesjährige Dschungelcamp dem Ende zu. Umso größer war am Freitagabend das Entsetzen bei den Dschungelcampern: Denn ausgerechnet Influencerin Ariel hatte am Lagerfeuer das Bummerl und musste ihre Siebensachen packen.
„Man ist natürlich nie safe, es kann jeden treffen, aber ich habe schon sehr, sehr gehofft, dass ich ins Finale komme und bin gerade sehr, sehr geschockt und traurig“, zeigte sich Ariel kurz nach ihrem Rauswurf ziemlich bedrückt.
Der Schlafentzug, das wenige Essen, die Mitkämpfer – all das habe in den letzten zwei Wochen an ihren Nerven gezehrt. Aber wer holt sich denn nun die Dschungelkrone? „Es ist sehr schwierig zu sagen, aber ich hoffe von Herzen, dass Samira das Ding macht“, erklärte Ariel abschließend.
„Schambehaarung auf dem Teller“
Dabei hatten Samira und Ariel kurz vor der Entscheidung noch einen – ziemlich pikanten – Grund zum Lachen. Beim Abspülen beichtete Ariel ihrer Camp-Kollegin nämlich etwas: „Ich habe heute darin gebadet“, berichtete die Influencerin mit Blick auf den Trog, in dem Samira gerade die Näpfe spült. „Irgendwie ekelt es mich jetzt an, wenn ich das so sehe. Hab‘ mich rasiert, meine Intimhaare sind da drin jetzt!“
Samira musste lachen: „Deine Schambehaarung? Oh mein Gott. Und was ist so das Krasseste, was du mit Ariel geteilt hast? Ach, ich hatte ihre Schambehaarung auf dem Teller gehabt!“
Ein Bauer für Ariel?
Fix ist: Eine gut getrimmte Intimfrisur schaut nicht nur im Dschungel von gut aus, sie ist auch bei Dates von Vorteil. Nur, dass bei Ariel seit Monaten in Sachen Liebe und Flirt Funkstille herrscht. Die Schweizerin ist hin- und hergerissen: Einerseits liebt sie die Zweisamkeit und Ruhe mit ihrer Tochter, aber manchmal „bin ich ein wenig traurig“, verriet sie Simone, die ihr daraufhin riet: „Im Endeffekt sind doch die Kinder das Wichtigste, der Rest ist austauschbar, deine Kinder nicht!“
Aber wo sind die tollen Männer, fragte sich Ariel. Simone schaute zu Patrick: „Gibt es bei dir im Dorf nicht ein paar tolle Junggesellen?“ Der TV-Bauer ließ daran keinen Zweifel: „Ja, logisch. Ich habe viele Kollegen, die sind wirklich liebevoll, die würden ihre Freundin behandeln wie eine Prinzessin – mit Job und Wohnung!“
„Es darf nicht nach Schweinescheiße riechen“
Doch würde sich ein Bauer ein Starlet wie Ariel angeln? Patrick zeigte sich unentschlossen: „Ich weiß nicht, ob ein Bauer Ariel möchte? Wir Bauern stehen ja nicht so auf Schickimicki, lange Fingernägel, Wimpern, gemachte Brüste. Wir sind ja eher so naturverliebt. Aber es gibt so viele Landwirte da draußen, sie wird den Richtigen schon finden.“
Auch Ariel sieht durchaus Vorteile: „Ich habe gehört, dass Bauern sehr viel Geld haben, stimmt das?“, fragte sie prompt bei Patrick nach, der daraufhin erklärte: „Ja, allein so ein Traktor kostet so bis zu 250.000 Euro, irgendwo muss das doch herkommen, oder?“ Ariel wurde hellhörig. Nur eine Bedingung habe sie: „Aber es darf da nicht so nach Schweinescheiße und so riechen!“
Ohrstöpsel-Eklat mit gutem Ende
Samira sprach mit Hubert noch mal über die Ohrstöpsel-Diskussion vom Vortag: „Ich habe gehört, du hast geweint!“ Direkt bekam der 58-Jährige feuchte Augen: „Es hat mich halt getroffen. Ich habe ja gesagt, sie kann es haben!“ Samira nahm ihn in den Arm: „Ich wollte dich nicht als Mensch angreifen. Bitte sei mir nicht böse.“ „So kam es aber rüber“, so Hubert mit belegter Stimme. Doch dann lachte er wieder: „Ich habe in 20 Jahren nicht so viel geheult wie hier!“
Später kam Hubert aus dem Dschungeltelefon zurück und steuerte direkt auf Simone zu: „Simone, darf ich dich einmal umarmen? Einfach so.“ Gefragt, getan und dann folgte der Moment, der alle berührt. Mit tränenerstickter Stimme hielt er Simones Kette hoch: „Ich habe den ganzen Tag gefeilscht, damit du deine Kette wiederkriegst!“
Simone war völlig überrascht und strahlte: „Du spinnst ja! Das hättest du nicht machen müssen.“ Doch Hubert ließ keinen Zweifel an seiner Entscheidung: „Doch, ich gebe jetzt meine Ohropax ab! Das will ich.“ Simone bedankte sich gerührt: „Ich freue mich!“ Auch Samira war sichtlich bewegt, nahm Hubert in den Arm und sagte: „Ich finde dich süß! Ich finde das jetzt gerade richtig schön von dir.“
Hubert kam bei Prüfung aus der Puste
Zur Dschungelprüfung antreten musste am Freitag unterdessen Hubert. In „Der Schandautomat“ musste Hubert in einen Pfandautomaten kriechen, der eher nach dem schlimmsten Albtraum als nach sauberem Umweltschutz aussah. Kaum war Hubert drin, liefen auch schon die zehn Minuten und der Recycling-Horror begann.
Der 58-Jährige zwängte sich durch enge, verwinkelte Gänge und wühlte sich durch Pfandflaschen, die offenbar schon mehrere Dschungel-Sommer hinter sich haben. Die Aufgabe: Er musste jene Flaschen finden, auf denen Sterne kleben.
Gar nicht so einfach! Denn am Ende kann Hubert nur magere zwei von sechs möglichen Sternen aus dem ekligen Pfandautomaten fischen. Während sich Sonja und Jan verabschiedten, lag Hubert noch immer völlig erschöpft am Boden. Fazit: Recycling war selten so schmutzig und Pfand abgeben noch nie so unerquicklich ...
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