Nachdem die ÖSV-Damen am Montag Südtiroler Sarntal bereits einen Doppelsieg durch Nadine Fest und Emily Schöpf feiern durften und gleich neun Läuferinnen in die Top-15 gebracht hatten, schlugen sie auch am Mittwoch zu. Beim zweiten Europacup-Super-G gab es einen Dreifachsieg, bei dem eine Vorarlbergerin eine Premiere feiern durfte.
Am Montag waren die Nadine Fest und Emily Schöpf auf der „Schönebne“-Piste im Sarntal in einer eigenen Liga gefahren, hatte die Kärnterin ihren 21. Europacupsieg gefeiert. Schöpf war als einzige Athletin auf weniger eine Sekunde an ihre ÖSV-Teamkollegin herangekommen, hatte sich am Ende mit 22 Hundertstel Rückstand als Zweite ihren ersten Europacup-Podestplatz geholt. Der für Dienstag geplante zweite Super-G musste dann witterungsbedingt gestrichen werden, konnte aber dann doch noch am Mittwoch gefahren werden.
Montafonerin düpiert ihre Gegnerinnen
Sehr zur Freude von „Rauch-Racerin“ Schöpf! Mit Nummer sechs gestartet, erwischte die Montafonerin und verwies die zu diesem Zeitpunkt führende Salzburgerin Lisa Grill um 0,61 Sekunden auf Rang zwei. Eine Marke, die in der Folge weder von Fabina Dorigo (D), die zuletzt in Orcieres (Fra) einen EC-Super-G gewinnen konnte, noch von St. Anton-Doppelsiegerin Sara Allemand (It) unterboten werden konnte.
Schilcher komplettiert ÖSV-Podest
So durfte sich die 25-jährige Polizeisportlerin aus Vorarlberg am Ende über ihren vierten EC-Sieg – den allerersten im Super-G – freuen. Hinter Grill landete mit der Steirerin Anna Schilcher eine weitere ÖSV-Dame, die den ersten rot-weiß-roten Dreifachsieg der Saison perfekt machte. Mit der Tirolerin Lena Wechner als Siebter (+1,56), der Vorarlbergerin Vanessa Nußbaumer (9./+1,73) und der Salzburgerin Viktoria Bürgler (14./+2,24) schafften es zudem noch drei weitere heimische Speedgirls in die Top-15. Die Lecherin Leonie Zegg lag bei der ersten Zwischenzeit noch auf Rang sieben, verlor in der Folge aber noch deutlich und lag im Ziel als 22. 2,64 Sekunden hinter Siegerin Schöpf.
Schöpf und Grill mit besten Chancen
Vor dem Finale in Saalbach führt Allemand in der Disziplinenwertung mit 337 Punkten 83 Zähler vor Schöpf und 91 vor Grill. Heißt: Beide Österreicherinnen haben allerbeste Chancen, sich im Pinzgau ein fixes Ticket für die kommende Super-G-Weltcupsaison zu schnappen und könnten die Italienerin mit einem Sieg noch überholen, sollte sie im WM-Ort von 2025 ohne Punkte bleiben.
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