Die Akkus waren leer

Große Erleichterung bei Premierensiegerin Schöpf

Vorarlberg
05.02.2026 06:55

So schnell kann es gehen! Vorige Woche entschied sich ÖSV-Speedspezialistin Emily Schöpf nach dem Abfahrtstraining in Crans Montana noch dazu, auf ein Antreten zu verzichten. „Mein Akku war leer“, gestand die 25-Jährige. Wenige Tage später schlug die Vorarlbergerin dann aber in Südtirol groß zu – der „Krone“ verriet sie, was sich in der Zwischenzeit verändert hatte.

„Wenn mir wer vor einigen Tagen wer gesagt hätte, dass ich im Sarntal Erste und Zweite werde, hätte ich wohl gelacht“, gab Emily Schöpf offen zu, nachdem sie sich am Mittwoch ihren ersten Super-G-Sieg im Europacup holen und vor der Salzburgerin Lisa Grill (+0,61) und der Steirerin Anna Schilcher den ersten ÖSV-Dreifachsieg dieses Winters anführen konnte.

Die vergangenen Wochen und Monate waren für die 25-jährige Vorarlbergerin alles andere als ...
Die vergangenen Wochen und Monate waren für die 25-jährige Vorarlbergerin alles andere als leicht.(Bild: GEPA)

Verzicht auf Crans Montana-Start
Hintergrund: Die Montafonerin hatte sich vorige Woche in Crans Montana nach dem Training für die Weltcupabfahrt entschieden, im Wallis nicht anzutreten. „Meine Akkus waren einfach leer“, gestand die 25-Jährige, die sich im Herbst 2024 beim Training in Chile das Kreuzband gerissen hatte und die Vorsaison auslassen musste. „In den letzten Tagen habe ich aber offensichtlich mit den richtigen Menschen die richtigen Gespräche geführt und nochmals versucht, all meine Kräfte zu sammeln. Dass es so sensationell geklappt hat, freut mich unheimlich. Ein großes Danke auch ans Team, das hinter mir steht.“

Fixticket in Griffweite
Nach ihrem insgesamt vierten Sieg in einem Europacup-Rennen – die drei anderen hatte die Polizeisportlerin in der Abfahrt gefeiert – hält Schöpf in der Super-G-Wertung bei 254 Punkten und kletterte damit vor dem Saisonfinale am 21. März in Saalbach von Position fünf auf zwei. Damit hätte die Atomic-Pilotin, die sich im Winter 2023/24 bereits zur Siegerin der Abfahrtswertung im Europacup krönen konnte, aktuell ein fixes Weltcup-Ticket für die kommende Saison in der Tasche. „Ich bin aber keine, die da groß herumrechnet, kenne nicht mal den Punkteschlüssel im Detail“, erklärt „Rauch-Racerin“ Schöpf. „Aber wenn ich in Saalbach nochmals so ein Skifahren zeigen kann, wie hier im Sarntal, müsste wahrscheinlich schon viel zusammenkommen, dass es nicht klappt.“

Verdiente Pause steht an
Jetzt ist für die Tschaggunserin aber erst mal eine Pause angesagt, ehe es Ende Februar in Andorra im Weltcup weitergeht. 

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