An vier Wochenenden im Februar soll die S 16 wieder voll ausgenutzt und das massive Verkehrsaufkommen auf den Hauptrouten belassen werden. Das von Land, Asfinag und Regio ausgearbeitete Maßnehmenbündel soll auch im Februar wieder greifen.
Die Hauptrouten zu Vorarlbergs Skigebieten, vor allem die Walgau-Autobahn und die S16, sind an Winterwochenenden, speziell an Samstagen, oft extrem stark belastet. Wegen der dort entstandenen Staus kam es immer wieder auch zu verstopften Straßen auf den Ausweichrouten – und damit im Ortsgebiet, etwa im Klostertal oder im Großraum Bludenz.
Deshalb haben sich im Jahr 2024 das Land Vorarlberg, die Regio Klostertal-Arlberg und die Asfinag zusammengetan und ein Maßnahmenbündel geschnürt. Das klare Ziel war: die Leistungsfähigkeit der S16 soll optimal genutzt werden, um den überregionalen Verkehr auf den Hauptrouten zu belassen. Damit sollte auch der Ausweichverkehr durch die Ortschaften reduziert werden.
Vier Tage im Februar
Auch in der aktuellen Wintersaison greifen diese Maßnahmen wieder. Bereits der Weihnachts-Anreiseverkehr am 20. und 27. Dezember vergangenen Jahres wurde entsprechend gesteuert: Der 27. Dezember war im Mehrjahresvergleich ein absoluter Spitzentag – mit 28.700 Kfz am Tag auf der A14 (Höhe Ludesch) in Fahrtrichtung Arlberg und Montafon. Diese enorme Verkehrsmenge führte zwar trotzdem zu Staus auf der S16 und erhöhtem Verkehrsaufkommen in Braz, Innerbraz und Dalaas, aber zumindest konnten noch längere Staus und größere Zeitverluste im Klostertal und Verkehrsbehinderungen im Raum Bludenz und Walgau, wie sie in der Vergangenheit aufgetreten sind, verhindert werden. Das Maßnahmenbündel mit Abfahrts- bzw. Durchfahrtsverboten wird nun auch an vier Tagen im Februar wirksam werden, nämlich am 7., 14., 21. und 28. Februar.
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