Rund 92.200 Vorarlbergerinnen und Vorarlberger waren 2025 mit einem Klimaticket unterwegs – ein neuer Rekord! Künftig soll Öffi-Fahren im Ländle noch einfacher werden.
Seit seiner Einführung hat sich das Klimaticket zum Bestseller gemausert: Mit 92.172 verkauften Tickets wurde 2025 wieder ein neuer Rekord aufgestellt. 2016 waren noch 65.755 Jahreskarten im Umlauf. Das entspricht einem Zuwachs von 40 Prozent. Um die Öffis noch attraktiver zu machen, investiert das Land laufend in den Ausbau, Betrieb und die Erneuerung der klimafreundlichen Mobilitätsangebote. Auch 2026 bleiben die Investitionen mit rund 52 Millionen Euro auf hohem Niveau. Dazu zählen die Infrastrukturprojekte der ÖBB in Vorarlberg: Im Herbst werden die umgebauten Mobilitätsdrehscheiben Klaus und Wolfurt eröffnet, zudem wird in Nenzing die Haltestelle modernisiert. Und in Feldkirch starten die Bauarbeiten für die neue Haltestelle Tosters.
Kauf von Öffi-Tickets wird noch einfacher
„Wer ein Klimaticket besitzt, muss sich ein ganzes Jahr lang keine Gedanken zum Fahrscheinkauf machen. Für all jene, die noch kein Dauerticket besitzen, wird es im Lauf des Jahres noch einfacher, einen Fahrschein für Zug und Bus zu kaufen“, so „Verkehrsverbund Vorarlberg“-Geschäftsführer Christian Hillbrand. Voraussichtlich ab Mitte des Jahres wird eine Auswahl an Öffi-Tickets in mehr als 200 Vorarlberger Trafiken erhältlich sein. Damit sollen letztlich auch die Buslenker entlastet werden, zudem erhöht jedes im Vorfeld gelöste Ticket Sicherheit und Pünktlichkeit.
Parallel dazu wird der bargeldlose Ticketkauf ausgeweitet. Einfach Handy, Smartwatch, Kredit- oder Bankomatkarte an spezielle Terminals halten und schon ist das Bezahlen erledigt. Am Arlberg läuft bereits seit vergangenem Winter ein entsprechendes Pilotprojekt, dieses wird nun ausgeweitet – ab Mitte 2026 können Fahrgäste in den Stadtbussen Bregenz und Dornbirn ihre Fahrscheine ebenfalls bargeldlos bezahlen.
Verschränkte Mobilitätsformen
In Sachen Digitalisierung gibt es noch Nachholbedarf, bezüglich der Kombination von Öffis und Radfahren ist Vorarlberg allerdings Vorreiter. Neben großen, offenen und überdachten Radabstellanlagen an den Bahnhöfen wächst die Anzahl der Standorte mit VMOBIL-Radboxen sukzessive an. Heuer entstehen bei den Bahnhöfen in Klaus, Schwarzach und Wolfurt 156 geschlossene Fahrradboxen, in denen das eigene Bike sicher verwahrt werden kann. Insgesamt gibt es dann in Vorarlberg bereits 762 Radboxen. Ebenfalls auf dem Vormarsch ist eine zweite verschränkte Mobilitätsform, nämlich das Carsharing: Rund 21.800-mal wurde im vergangenen Jahr das VVV-Angebot „caruso carsharing“ in Anspruch genommen, in Summe sind mit den 66 Fahrzeugen in etwa 790.000 Kilometer zurückgelegt worden.
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