Der erste von zwei Europacup-Super-Gs der Damen am Rendl in St. Anton endete mit dem Sieg der Italienerin Sara Allemand. Mit der Tirolerin Lena Wechner, landete die beste Österreicherin auf Rang drei, direkt dahinter klassierte sich die Vorarlbergerin Emily Schöpf auf Platz vier. Auf das ÖSV-Duo könnte jetzt in den nächsten Wochen jede Menge „Arbeit“ zukommen.
„Das war immerhin der erste Super-G in dieser Saison, in dem ich ins Ziel gekommen bin“, grinste die Montafonerin Emily Schöpf, nachdem sie beim Europacup-Super-G am Rendl in St. Anton am Arlberg als Vierte ins Ziel gekommen war. „Der obere Teil war eigentlich ganz okay. Unten habe ich dann leider doch einen argen Schnitzer eingebaut.“
Die 25-Jährige war direkt von Weltcuprennen in Tarvis (It) an den Arlberg gereist. Eine Doppelbelastung, die ihr in den nächsten Wochen noch öfter bevorsteht. „Ich will im Weltcup natürlich die nächsten Schritte machen“, erklärte die Polizeisportlerin. „Ich versuche aber auch, über den Europacup einen Fixplatz im Super-G zu holen.“ Ein Vorhaben, das nicht unrealistisch scheint, da es kaum Überlappungen im Europa- und Weltcupkalender gibt. „Ich kann bei fünf von sechs Rennen starten, nur der Super-G in Orcieres am 30. Jänner überschneidet sich mit der Weltcupabfahrt in Crans Montana.“
Sensationelle Piste
Eine Taktik, die auch die Tirolerin Lena Wechner anwenden könnte. Die 25-Jährige war am Montag als beste ÖSV-Dame 0,35 Sekunden hinter Sara Allemand (It) und acht Hundertstel hinter der zweitplatzierten Marte Monsen (Nor) auf Rang drei gefahren. „Ein Podest tut immer gut“, freute sich die Super-G-Juniorenweltmeisterin von 2021, die sich wie auch Schöpf von den Bedingungen am Rendl absolut begeistert zeigte. Einhelliger Tenor: „Auf der Piste kann man selbst mit der letzten Startnummer noch um den Sieg mitfahren.“
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