Am 4. Februar ist Weltkrebstag. Viele Patienten verlieren nach einer Chemo ihr Haare, was meist emotional herausfordernd ist. Die Firma Klee verhilft mit Perücken zu einem Stück Normalität.
Haare sind weit mehr als nur ein äußeres Merkmal – sie stehen für Identität, Weiblichkeit und Selbstbewusstsein. Gerade für Frauen ist der Haarverlust infolge einer Chemo- oder Strahlentherapie oft eine der emotional schwierigsten Begleiterscheinungen der Erkrankung. Jemand, der das seit vielen Jahren versteht, ist die Familie Klee.
Das Familienunternehmen wird heute von Christoph und Sascha Klee geführt und ist für die beiden ein echtes Herzensprojekt. Die Geschichte der Firma reicht bis in die 1960er-Jahre zurück, als bereits die Mutter im Friseurbereich tätig war und erste Berührungspunkte mit Perücken hatte.
Beide Mütter an Krebs erkrankt
Die persönlichen Erfahrungen gehen noch viel weiter und prägen das Unternehmen bis heute: Sowohl die Mutter von Christoph als auch die Mutter von Sascha hatten Krebs und waren selbst Perückenträgerinnen.
Dementsprechend spürt man die Nähe zu diesem Thema bei jeder einzelnen Beratung. Denn hier steht der Mensch im Mittelpunkt. „Es geht nicht nur um Haarersatz, sondern um Verständnis, Zeit, Empathie und darum, Frauen in einer extrem herausfordernden Lebensphase Halt zu geben“, sind sich die beiden einig.
Nicht selten kommen Kundinnen mit großen Ängsten – vor allem, dass man erkennt, dass sie einen „Peppi“ tragen, wie Perücken im Volksmund oft genannt werden. „Wir sind dazu da, zu zeigen, wie modern und typgerecht Haarersatz heute ist.“
„Umso schöner ist der Moment, wenn Frau strahlt und sich wieder schön fühlt. Dafür sind wir da“, erklären die Unternehmer. Klee Perücken betreibt seit vielen Jahren einen Standort in Eisenstadt. Seit Juni des Vorjahres gibt es aber auch einen Sitz in Wien. Mehr zu den Perücken und zum Unternehmen gibt es hier.
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