Ernst wurde es am Donnerstag für einen jungen Slowaken im Wiener Landesgericht. Der 27-Jährige musste sich für eine ekelerregende Tat verantworten, durch die gleich mehrere Delikte aufgedeckt werden konnten – für die er schlussendlich auch schuldig gesprochen wurde ...
Stellen Sie sich vor, Sie lassen den Abend gemütlich vor dem Fernseher ausklingen – plötzlich hören Sie seltsame Geräusche aus dem Vorgarten.
Sie gehen zur Tür, blicken hinaus – und trauen Ihren Augen nicht: Ein Fremder sitzt splitterfasernackt auf Ihrem Gartenstuhl und masturbiert bis zum Samenerguss. Genau dieser obszöne Fall ist einer Frau in Niederösterreich widerfahren.
DNA-Treffer in der Datenbank
Was der Mann nicht bedacht hatte: Er hinterließ Sperma an der Glastür. Pech für ihn, aber Glück für die Ermittler. Denn die DNA-Spuren führten nicht nur zu seiner Identifizierung, sondern brachten ihn auch mit zwei Einbrüchen in Verbindung: einem Coup in einer Firma und einem Einbruch in ein Drogeriegeschäft.
Ich war unter Drogen. So etwas macht man nicht, das war nicht anständig.
Der Angeklagte (27)
Vor Gericht erschien der 27-Jährige ohne Anwalt. Er zeigte sich reumütig geständig und kooperativ. „Ich bekenne mich schuldig“, erklärte er. Auf die Frage des Richters, warum er im Vorgarten masturbiert habe, meinte er lapidar: „Ich war unter Drogen. So etwas macht man nicht, das war nicht anständig.“
Will sich in Zukunft um sein Kind kümmern
Und weiter: „Damals hatte ich noch keine Frau. Jetzt habe ich eine in der Slowakei.“ Außerdem habe er ein Kind, um das er sich künftig kümmern wolle. Der Richter machte ihm klar: „Das wird nicht gehen, wenn Sie Straftaten begehen.“
Das Urteil: zwölf Monate bedingt wegen Einbruchsdiebstahls, sexueller Belästigung und öffentlicher geschlechtlicher Handlungen. Doch nach Hause durfte der Mann trotzdem nicht – gegen ihn läuft noch ein weiteres Verfahren. Worum es dabei geht, bleibt im Prozess unbeantwortet. Jedenfalls bleibt der Mann in U-Haft.
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