Dänemarks König Frederik X. hat angekündigt, vom 18. bis 20. Februar nach Grönland zu reisen. „Wir sind mit unseren Gedanken in diesen Wochen sehr oft beim grönländischen Volk“, sagte der Monarch in Litauen. Damit meinte er sich und seine Familie.
„Wir verfolgen die Geschehnisse genau mit und reden auch mit unseren Kindern darüber, die uns danach fragen.“ Das grönländische Volk sei angesichts der Drohungen von US-Präsident Donald Trump, die Insel zu annektieren, „sehr besorgt“. Bei seinem Besuch wolle er sich selbst die Gedanken und Sorgen der Menschen anhören und erfahren, wie die Situation ihren Alltag beeinflusse.
Der bevorstehende Besuch des Königs stößt in der grönländischen Hauptstadt Nuuk bereits auf Zuspruch. „Es tröstet uns und gibt uns Geborgenheit, dass er kommt“, sagte etwa die Grönländerin Esther Jensen. Wie berichtet, hatte Trump zunächst gedroht, notfalls militärische Macht anzuwenden, um die dänische Insel in seinen Besitz zu bekommen. Danach ruderte er zurück und sprach von einem Abkommen mit NATO-Generalsekretär Mark Rutte. Derzeit laufen Gespräche zwischen Vertreterinnen und Vertretern aus Dänemark und den USA, um eine Lösung im Konflikt zu finden, in dem es offiziell um die Sicherheit der Insel und Bedrohungen durch China und Russland geht.
Frederik X. ist seit dem 14. Jänner 2024 König Dänemarks mit den drei Ländern Dänemark, Grönland und Färöer. Er folgte seiner Mutter Margrethe II., die nach 52-jähriger Amtszeit aus gesundheitlichen Gründen abdankte. Frederik X. ist mit der Australierin Mary verheiratet. Die beiden haben vier Kinder – Christian (2005 geboren), Isabella (2007 geboren), Vincent und Josephine (Zwillinge, 2011 geboren).
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