Hunderttausende Euro

Jahrelang flossen Förderungen an Ex-Jugendherberge

Salzburg
24.01.2026 08:00

Fünf Standorte betreibt die JUFA-Gruppe im Bundesland Salzburg. Aus dem ehemaligen Jugendherbergsbetreiber ist ein auf gewinnorientierter Hotelbetreiber geworden, der jetzt einem Investor gehört. Das Land schüttete über Jahre Fördermittel in der Höhe von mehreren Hunderttausend Euro aus.

Vergangene Woche kündigte Landesvize Marlene Svazek (FPÖ) an, jahrelang geleistete Förderungen an die JUFA-Gruppe überprüfen zu wollen. Die Grundlagen für die Förderungen sind schon vor Jahren weggefallen. Der ehemalige Jugendherbergsbetreiber ist über die Jahre zum großen, auf Gewinn orientierten Hotelbetreiber geworden. 2021 verlor die Hotel-Kette die Gemeinnützigkeit. Aus dem Verein wurde eine Stiftung, erst vergangenes Jahr stieg ein großer Investor ein.

Für die fünf Hotels im Bundesland Salzburg, europaweit betreibt man mehr als 50 Häuser, flossen bis 2013 rund 860.000 Euro vom Land. Einen Großteil der Förderungen bekam das JUFA-Haus im Salzburger Nonntal. Das bringt eine Anfrage von Simon Heilig-Hofbauer (Grüne) an die Landesregierung zutage.

Der Politiker kritisiert vor allem den Verkauf der bundesweit stark geförderten Gruppe an einen Privaten. „Das ist wohl die größte Privatisierung von gemeinnützigem Eigentum seit der BUWOG“, so der Grünen-Landtagsabgeordnete.

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