Über das Unternehmen „Die Fliegenden Köche GmbH“ wurde am Freitag am Landesgericht ein Insolvenzverfahren eröffnet. Obwohl die Leih-Firma für die Gastro-Branche nicht verschuldet ist, fehlt es an liquiden Mitteln. Der Betrieb wurde bereits eingestellt, heißt es vom KSV1870.
Mittels Eigenantrag wurde am Freitag über die „Die Fliegenden Köche GmbH“ ein Sanierungsverfahren eröffnet. Das Unternehmen wurde bereits 2008 gegründet und war vor allem als Leih-Firma in der Gastro-Branche tätig – vor allem als Job-Vermittler für Köche. Zehn Gläubiger sind von der Pleite betroffen. Auf der Aktiv-Seite stehen aufgrund eines Liegenschaftsbesitzes 1,7 Millionen Euro, die Passiva machen 1,4 Millionen Euro aus. „Die Insolvenzursachen sind primär darauf zurückzuführen, dass die Schuldnerin zwar über entsprechende Vermögenswerte verfügt, es jedoch an liquiden Mitteln fehlt, nachdem der Betrieb bereits eingestellt wurde“, berichtet der Kreditorenschutzverband KSV1870.
Gläubiger können nun ihre Forderungen anmelden. Zum Masseverwalter wurde der Anwalt Stefan Lirk bestellt. Laut KSV1870 bietet die Schuldnerin einen Sanierungsplan mit einer 20-Prozent-Quote an. Es war aber noch zu klären sein, ob bei einem Verkauf der vorhandenen Liegenschaft die geschätzten Beträge erzielt werden können, heißt es abschließend vom KSV1870.
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