„Krone“-Gemeindeserie

Ramingstein auch im Winter „Toskana des Lungaus“

Salzburg
23.01.2026 21:00

Ramingstein ist der einzige Ort im Lungau, der „irgendwie südlich“ ist, nämlich unter 1000 Meter Seehöhe liegt. Investitionen standen zuletzt an: Alle Bahnübergänge sind mit Ampeln gesichert.

„Willkommen in der Toskana des Lungaus“, empfängt ÖVP-Bürgermeister Leo Kocher Gäste auch im Winter mit Augenzwinkern. Das trotz eisigem Wind. Er meint damit, dass Ramingstein auf 975 Meter Seehöhe und damit im Vergleich zu allen Nachbargemeinden am niedrigsten liegt.

Ramingstein

  • Einwohner: 1092
  • Fläche: 94,13 Quadratkilometer
  • Bezirk: Lunau

Ramingstein gelingt es, Leben im Dorfkern zu halten. Mit dem Projekt WIR (Wir in Ramingstein) mit Nahversorgung und WGs für insgesamt 24 Senioren wurde ein idealer Standort geschaffen. Auch der Kindergarten grenzt direkt an: Die Erzdiözese übergab die Trägerschaft gerade an die Gemeinde. „Wir können uns jetzt direkt um die Kleinsten kümmern. Es geht nicht mehr über drei Ecken“, freut sich Kocher.

Der Kindergarten ist jetzt in Hand der Gemeinde.
Der Kindergarten ist jetzt in Hand der Gemeinde.(Bild: Roland Holitzky)

Im Vorjahr musste Ramingstein in den Ausgleich gehen. Für 2026 ist der Bürgermeister aber guter Dinge, dass genug Mittel im Budget sind. „Wir hatten zuletzt einen Investitionsstau“, sagt er. Alleine sieben Übergänge an der Murtalbahn mussten mit Ampelanlagen abgesichert werden. Die Mur wurde aufgeweitet. Außerdem wird in mehreren Etappen die B95 (Turracher Straße), die durch den Ort geht, saniert.

Die Firma Isospan ist Leitbetrieb.
Die Firma Isospan ist Leitbetrieb.(Bild: Roland Holitzky)

Wirtschaftlich baut die Gemeinde auf Leitbetriebe wie das Baustoffunternehmen Isospan, wo Fertigwandmodule und Dämmplatten erzeugt werden. Früher gab es hier eine Papierfabrik. Die Ware wurde damals bis China geliefert. „Ramingstein war um 1900 im Aufwind“, so der Ortschef über die historischen Wurzeln. Auf Burg Finstergrün war Gräfin Margit Szápáry ansässig. Sie wurde zu einer wichtigen Gönnerin für die Region. Heute gehört die Burg der Evangelischen Jugend Österreich.

Wie viele Einwohner es gibt? Rund 1000, meint der Ortschef. Mit Mitte Dezember waren es sogar exakt 1092 Haupt- und 224 Nebenwohnsitze, was selbst den Bürgermeister überrascht. Kocher: „Wir sind auf einem guten Weg.“

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