Vertrag unterzeichnet

Land hat nun Mehrheit bei Neuen Eisenstädter

Burgenland
23.01.2026 18:42
Porträt von Burgenland-Krone
Von Burgenland-Krone

Die Übernahme der Wohnbaugesellschaft Neue Eisenstädter ist nun auch formell besiegelt worden. Die entsprechenden Verträge seien unterzeichnet worden, teilte das Land am Freitag mit.

Damit übernimmt das Land 70 Prozent der Anteile an der Gesellschaft, die rund 5000 Wohnungen mit etwa 10.000 Mietern verwaltet. Die Mehrheitsübernahme sei dabei kein Selbstzweck, betonte Landeshauptmann Hans Peter Doskozil: „Mit der Vertragsunterzeichnung setzen wir um, was wir vor Weihnachten vereinbart haben. Gemeinsames Ziel ist es, eine neue Wohnbauoffensive im Burgenland zu starten sowie stabile Mieten bei den Bestandsobjekten in den Mittelpunkt zu stellen. Die Interessen der Mieter haben absoluten Vorrang.“

10 Euro pro Quadratmeter
Sobald die noch nötigen formalen Schritte erledigt sind, soll die operative Arbeit aufgenommen werden. Im Fokus wird laut Doskozil auf leistbares Wohnen gelegt werden. Für ihn gelte dabei eine Richtschnur von 10 Euro pro Quadratmeter, so der Landeshauptmann: „Gemeinsames Ziel ist es, eine neue Wohnbauoffensive im Burgenland zu starten sowie stabile Mieten bei den Bestandsobjekten in den Mittelpunkt zu stellen.“

ÖVP pocht auf Untersuchung
Kritik an der Übernahme kam wenig überraschend von der ÖVP: „Hans Peter Doskozil hat mit massivem politischem Druck eine private Wohnbaugesellschaft in Landesbesitz gebracht“, erklärten Klubobmann Bernd Strobl und Klubobmann-Stellvertreterin Carina Laschober-Luif. Beide pochten vor diesem Hintergrund erneut darauf, dass es einen neuen Untersuchungsausschuss geben müsse, der diesen Vorgang bis zum endgültigen Verkauf beleuchten müsse.

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