Nach Luftangriffen

3000 Wohnblöcke in Kiew weiterhin ohne Heizung

Ausland
22.01.2026 10:53
Porträt von krone.at
Von krone.at

In der ukrainischen Hauptstadt Kiew sind nach russischen Luftangriffen Anfang dieser Woche rund 3000 Wohnblöcke weiter ohne Heizung. 

In der Nacht auf Donnerstag seien 227 Gebäude jedoch wieder an die Versorgung angeschlossen worden.

Bürgermeister Vitali Klitschko hatte am Dienstag mitgeteilt, dass durch einen russischen Luftangriff die Wärmeversorgung für mehr als 5500 mehrstöckige Wohnhäuser in Kiew bei eisigen Temperaturen durch die Kriegseinwirkung unterbrochen wurde.

(Bild: AP/Danylo Antoniuk)
(Bild: AP/Efrem Lukatsky)

Besonders gefährdet sind ältere Menschen, Kinder, Menschen mit Behinderungen und Familien auf der Flucht, berichtete der Länderdirektor der Hilfsorganisation CARE, Michael McGrath. „Sie stehen vor einer unmenschlichen Wahl: in bitterkalten Wohnungen auszuharren oder sich auf gefährliche Wege zu begeben, um Wärme und Schutz zu suchen.“

Viele Menschen bekämen nur noch bis zu fünf Stunden Strom pro Tag, oft verteilt auf kurze Zeiträume und nicht am Stück. Der Strom werde häufig zu Zeiten eingeschaltet, zu denen die Menschen bereits schlafen oder noch arbeiten, da die Behörden versuchen, die Belastung des Netzes zu reduzieren.

Nach Angaben des Energiekonzerns DTEK waren anfangs 335.000 Haushalte ohne Strom.

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