Fahrräder und Co.

500 Kilogramm Müll aus der Drau getaucht

Kärnten
20.01.2026 16:00

Großer Taucheinsatz am Wochenende auf der Drau inmitten der Stadt Villach. Die Einsatzkräfte waren aber nicht auf der Suche nach einem Vermissten. Sie hatten Unrat am Grund des Flusses im Visier.

Feuerwehrboote waren am Wochenende auf der Drau in Villach zwischen der Stadtbrücke und dem Wasenboden unterwegs. Grund war die traditionelle Reinigung der Drau. Die Aktion wird jedes Jahr während der kalten Jahreszeit durchgeführt. Denn während des Winters ist das Wasser der Drau viel klarer und die Tauchgänge sind leichter durchzuführen.

Schilder und E-Scooter ins Wasser geworfen
Und weil die Drau derzeit so gute Sicht bietet, gab auf der städtischen Bürgerplattform „augenaufvillach“ in den vergangenen Tagen besonders viele Meldungen von gesichtetem Unrat im Wasser. Und was die Einsatzkräfte von Hauptfeuerwache Villach, Wasserrettung und Freiwilliger Feuerwehr Velden fanden, ist schier unglaublich. So wurden neben zahlreichen Fahrrädern, E-Scooter und Verkehrsschilder in die Drau geworfen.

Insgesamt etwa 500 Kilogramm Unrat wurde von den fleißigen Helferinnen und Helfern vom Grund der Drau wieder ans Land gebracht. Die E-Scooter werden von der Feuerwehr gereinigt und den Anbietern übergeben. Der Rest des Mülls muss nun auf Kosten der Allgemeinheit entsorgt werden.

Bild vom Grund der Drau – hier wurde ein Scooter geborgen.
Bild vom Grund der Drau – hier wurde ein Scooter geborgen.(Bild: Hauptfeuerwache Villach)
Die Einsatzboote waren auf der Drau unterwegs
Die Einsatzboote waren auf der Drau unterwegs(Bild: Hauptfeuerwache Villach)
Fahrräder, alte Möbel und anderer Unrat wurde gefunden.
Fahrräder, alte Möbel und anderer Unrat wurde gefunden.(Bild: Hauptfeuerwache Villach)

„Es kann nicht sein, dass freiwillige Helfer den Abfall anderer beseitigen müssen. Die Drau ist kein Mülleimer. Wir alle sind dazu angehalten, unsere Flüsse sauber zu halten“, so Vizebürgermeisterin Sarah Katholnig und Stadtrat Harald Sobe mit einem eindringlichen Appell. Die beiden bedankten sich in diesem Zuge auch bei den 25 Helfern für ihren Einsatz.

Dass das achtlose Wegwerfen von Gegenständen kein Kavaliersdelikt ist, zeigt der Strafenkatalog der Stadt Villach. Wer bei der illegalen Müllentsorgung in der Natur – oder in ein Gewässer – erwischt wird, der muss mit Strafen zwischen 450 und maximal 8400 Euro rechnen.

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