Seltenes Phänomen

Polarlichter leuchten bis über die Alpen

Österreich
20.01.2026 08:23

In der Nacht auf Dienstag staunten viele Österreicher nicht schlecht: Denn sogar hierzulande waren Polarlichter am Himmel zu sehen. Die „Krone“ zeigt die eindrucksvollsten Bilder der vergangenen Nacht.

Von West nach Ost meldeten mehrere Leser beeindruckende Sichtungen – grünliche Schleier, violettfarbene Bögen und Lichtvorhänge, die sich teils minutenlang zeigten. In sozialen Netzwerken tauchten zahlreiche Fotos und Videos auf – unter anderem aus Wien, dem Burgenland, Kärnten und Oberösterreich.

Intensive Lichterscheinungen
Auslöser für das seltene Himmelsspektakel war ein starker geomagnetischer Sonnensturm. Aufgrund seiner Intensität reichten die Leuchterscheinungen deutlich weiter nach Süden als üblich. Mit einer Geschwindigkeit von 1178 Kilometern pro Sekunde sei es laut Experten auch der schnellste Sonnensturm im gesamten derzeitigen Sonnenzyklus gewesen, der über die Erde fegte.

Auch in Ulrichsberg waren die Polarlichter sehr gut sichtbar.
Auch in Ulrichsberg waren die Polarlichter sehr gut sichtbar.(Bild: „Krone“-Lesereporter)
(Bild: „Krone“-Lesereporter)
(Bild: „Krone“-Lesereporter)
Auch in Krenglbach (OÖ) konnten Leserreporter die Polarlichter festhalten.
Auch in Krenglbach (OÖ) konnten Leserreporter die Polarlichter festhalten.(Bild: „Krone“-Lesereporter)
(Bild: „Krone“-Lesereporter)

Besonders in Regionen mit klarem Himmel konnten grünliche und violettfarbene Lichtschleier mit freiem Auge beobachtet werden.

(Bild: „Krone“-Lesereporter)
(Bild: „Krone“-Lesereporter)
(Bild: „Krone“-Lesereporter)
(Bild: „Krone“-Lesereporter)
(Bild: „Krone“-Lesereporter)

Besonders eindrucksvoll war das Schauspiel auch in Saalfelden im Salzburger Pinzgau zu beobachten. Die Webcam am Ritzensee zeichnete die Lichtstimmungen auf. 

Polarlichter über dem Steinernen Meer in Saalfelden
Polarlichter über dem Steinernen Meer in Saalfelden(Bild: Claudia Zierler/Webcam Saalfelden)

Farben änderten sich ständig
Viele Leser erzählten, dass sich die Farben ständig veränderten: erst ein zarter grüner Schimmer, dann kräftige Bögen und schließlich ein leicht violettfarbener Rand. Wer den Moment festhalten wollte, hatte mit dem Smartphone oder einer Kamera beste Chancen auf spektakuläre Fotos und Videos.

Zweithöchste Warnstufe G4
Laut der US-Atmosphärenbehörde NOAA erreichte der Sonnensturm am Abend sogar die zweithöchste Warnstufe G4. Bei dieser Stärke sind nicht nur Polarlichter möglich, sondern auch technische Auswirkungen – etwa Störungen bei Satelliten oder dem GPS-System.

Klar ist: Solche Nächte sind selten – und machen deutlich, wie dynamisch und faszinierend das Zusammenspiel mit der Sonne ist.

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