„Im Sommer werde ich dem Fußball Servus sagen“, schreibt ÖFB-Kicker Florian Kainz am Mittwochabend auf Instagram und lässt damit seine Fans wissen, dass er mit 33 Jahren seine Karriere beim FC Köln beenden wird.
Die Profi-Karriere von Florian Kainz geht im Sommer zu Ende. Der 33-jährige Steirer gab am Mittwoch in einem emotionalen Video auf Instagram bekannt, dass er nach dieser Saison seine Schuhe an den Nagel hängen werde.
„Liebe Fans, vor über 25 Jahren begann meine Reise im Fußball als kleiner Junge. Wohin sie mich führen würde, hätte ich mir damals nicht erträumen können: Aufstiege, Abstiege, Meistertitel, Europameisterschaften, Europapokal-Nächte, Tränen der Freude und der Enttäuschung. Um es kurz zu machen: Der Fußball hat mir alles gegeben. Vor allem unfassbar viel Freude.
Aber irgendwann geht jede Reise mal zu Ende. Im Sommer werde ich dem Fußball Servus sagen“, so der ehemalige FC-Kapitän.
„Werde alles dafür tun, dass ...“
Was nun ansteht? Kainz: „Wo die eine Reise zu Ende geht, beginnt aber meistens eine neue: ich freue mich, bald mehr Zeit mit der Familie und Freunden zu haben. Bis dahin werde ich im Rahmen meiner Möglichkeiten alles dafür tun, damit wir unsere Ziele mit diesem großartigen Klub erreichen.
Lieber Fußball, vielen Dank für alles.“
Wichtiger ÖFB-Treffer
Sein einziges Tor in 28 Einsätzen für das Nationalteam gelang Kainz am 27. März 2023 in der EM-Qualifikation beim 2:1 in der Linzer Raiffeisen Arena gegen Estland. Auch deshalb qualifizierte sich die ÖFB-Truppe für die EM 2024, wo Kainz unter dem jetzigen Teamchef Ralf Rangnick dem Kader angehörte, aber nicht eingesetzt wurde. Für Köln ist Kainz seit Jänner 2019 tätig. Nach Jahren mit teilweise hohem Standing und auch der Kapitänsschleife lief es in dieser Saison nicht mehr nach Wunsch.
Bei seinen 13 Pflichtspieleinsätzen war Kainz nie über die gesamte Distanz im Einsatz, nur zweimal wurde er in der Startelf aufgeboten. Sein einziger Saisontreffer gelang ihm beim 4:1-Heimsieg in der Liga gegen den Hamburger SV. Vor seiner Köln-Zeit, in der er mehr als 200 Pflichtspiele bestritt, hatte er zweieinhalb Jahre das Dress von Werder Bremen getragen. In Österreich schaffte Kainz über den Nachwuchs von Sturm Graz den Sprung zu den Profis. Neben dem steirischen Topclub machte er sich in der Folge auch bei Rapid einen Namen.
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