ÖSV-Alpinchef Mitter:

„Es ist nicht so schlecht, wie oft geredet wird“

Ski Alpin
11.03.2026 19:19

So will Österreich „dünnere“ Jahrgänge überbrücken und für die Zukunft vorsorgen …

Wie schaut’s um die Zukunft von Ski-Österreich aus? Ein leidenschaftlich diskutiertes Stammtisch-Thema. Das angesichts der derzeit laufenden Junioren-WM in Norwegen brandaktuell ist. Die „Krone“ bat Christian Mitter (ÖSV-Alpinchef) und Harald Kirchmair (ÖSV-Nachwuchsleiter) um eine Einschätzung zur „Lage der Ski-Nation“.

Kein Schönreden, kein Hinhauen auf Versäumnisse aus der Vergangenheit. Was zählt, sind die Analysen von möglichen früheren Fehlern und gleichzeitig Maßnahmen für eine glorreiche Zukunft. „Manche Jahrgänge sind definitiv dünner besetzt, nicht so breit“, sagt Mitter. „Aber diese Schwankungen hat jede Nation, auch die Schweizer. Es ist nicht so schlecht, wie oft geredet wird.“ Bei den nun Richtung Weltcup heranrückenden „dünneren“ Jahrgängen kann man sowieso nicht mehr zaubern, muss das Beste rausholen.

„In jedem Jahrgang steckt großes Potenzial. Die, die da sind, müssen bestmöglich gefördert und betreut werden“, weiß Kirchmair. „Ab den Jahrgängen 2008 und 2009 sind dann schon eine größere Dichte und Breite zu erkennen.“ Die Maßnahmen beginnen zu greifen. Bestmögliche Einteilungen und Größen der Trainingsgruppen sind dann im Bereich Europacup/Weltcup der entscheidende Faktor. Mitters Motto: „Mehr Hände, mehr Hirn, mehr Augen. Aber auch das Wissen, dass nicht jede Karriere gleich läuft.“

Unsere Medaillengewinnerinnen Pia Hauzenberger (li.) und Leonie Raich.
Unsere Medaillengewinnerinnen Pia Hauzenberger (li.) und Leonie Raich.(Bild: Ski Austria)

Bisher zweimal Bronze
Die wichtigsten Maßnahmen und Eckpfeiler im Nachwuchsbereich: 

  • Organisierte Trainingscamps für Landesverbände und Schwerpunktschulen.
  • Detaillierte Konzepte für ein Technikleitbild und die Speed-Ausbildung.
  • Unterstützung der Vereine: Mit finanziellen Mitteln und der Organisation von Trainingsgemeinschaften.
  • Verstärkte Zusammenfassung regionaler Talente.

Bei der aktuellen Junioren-WM hält Österreich nach fünf Bewerben bei zweimal Bronze, im Team-Event gab’s Platz vier. Das Maß der Dinge: Frankreich mit schon vier Goldenen.

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