Was für ein Eishockey-Spektakel! Meister Red Bull Salzburg und Bozen lieferten sich am Sonntag nicht nur eine irre Tor-Show, sondern auch einen wahren Abnutzungskampf, indem auch die Fäuste im Einsatz waren.
„Gegen Bozen sind auch immer viele Emotionen im Spiel“, sagte Verteidiger Philipp Wimmer vor dem Duell mit den Südtirolern. Und der 24-Jährige versprach dabei nicht zu viel. Denn was die 3284 Fans in der Eisarena am späten Sonntagnachmittag geboten bekamen, hatte nur ganz wenig mit italienischer Amore zu tun.
Im Gegenteil: Nach einem harten Check an Brandon Coe antwortete Michael Raffl mit einem noch härteren Kracher, ehe im Volksgarten die Fäuste sprachen.
Ein typisches Spiel gegen Bozen

Manny VIVEIROS, Eisbullen-Cheftrainer
Bild: Gintare Karpaviciute - EC Red Bull Salzburg
„Ein typisches Spiel gegen Bozen“, sagte Coach Viveiros nach der Begegnung. Sportlich legten die Gäste beim Eisbullen-Blaulichttag wie die Feuerwehr los und gingen schon nach 82 Sekunden strittig mit 1:0 in Führung. Die Bulls, die nach dem Kabinen-Kollaps am Freitag auf Hochkofler verzichten mussten, antworteten im Powerplay durch Tom Raffl – 1:1. Seit dem Trainerwechsel – Doug Shedden übernahm vor Kurzem – zeigen die Bozener aber wieder ihr klassisches Hockey und zogen kurz nach Wiederbeginn auf 3:1 davon.
Doppelpack beendete kurze Aufholjagd
Der Vorsprung hielt aber nicht lange, weil Huber und Baltram ausglichen und Nissner wenig später für die erstmalige 4:3-Führung sorgte. Gäste gaben nicht aufDen fünften Streich legte Thaler in doppelter Überzahl nach. Die Füchse machten es kurz noch einmal spannend, kamen auf 5:4 heran, ehe Michi Raffl per Doppelpack für den 7:4-Endstand sorgte. „Heute war wirklich alles dabei“, fasste Stürmer Baltram zusammen.
Mit einem 5:3-Sieg in Linz zog Klagenfurt indes als erstes Team das fixe Play-off-Ticket.
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