Der Rodel-Weltcup gastiert zweimal in Folge in Oberhof, wo am Wochenende zusätzlich die EM-Medaillen vergeben werden. Österreichs Rodelmannschaft hat bei den Titelkämpfen in der Thüringer Eisarena schon Großes geleistet. Vor allem der Bludenzer Jonas Müller, der auch die Gesamtwertung im Visier hat.
In Oberhof (D) geht es für die Rodler an diesem Wochenende um viel. Denn in der Thüringer Eisarena hält am Samstag und am Sonntag nicht nur der Weltcup Station, außerdem geht es bei den 57. FIL-Europameisterschaften auch um wichtige Medaillen. Österreichs Rodelmannschaft hat in Oberhof schon Großes geleistet. Allen voran Jonas Müller, der sich 2023 nach Herbert Thaler (1959), Josef Feistmantl (1969), Markus Prock (1987, 1996) und Wolfgang Kindl (2017) zum fünften österreichischen Rodel-Weltmeister im Einsitzer krönte.
Alles ist möglich
In der darauffolgenden Saison gewann der Bludenzer in Thüringen ebenso ein Weltcuprennen wie in der Folgesaison, wo die ÖRV-Einsitzer im Dezember 2024 einen von Müller angeführten Vierfach-Triumph bejubeln durften. „Ich fühle mich in Oberhof einfach wohl, mag den Charakter und Rhythmus der Bahn, die guten Erinnerungen beflügeln zusätzlich. Ich weiß, dass für mich hier an guten Tagen alles möglich ist“, sagt das Ländle-Ass. Auch bei Europameisterschaften war der 25-jährige Vorarlberger zuletzt tonangebend. 2024 hatte Müller bei der Heim-EM in Igls sein erstes Gold geholt und den Titel im Vorjahr in Winterberg erfolgreich verteidigt.
Ein Punkt Rückstand
Neben den EM-Medaillen werden in Oberhof vor den Olympischen Spielen Weltcuppunkte vergeben. In der Gesamtwertung bei den Herren fehlt Müller derzeit ein Punkt auf den Deutschen Felix Loch. „Felix rodelt eine überragende Saison. Er hat unglaublich viel Erfahrung und Klasse und wird nur mit zwei Volltreffern zu biegen sein.“
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