Nach der Pleite sind zwar sämtliche der vom insolventen Familienunternehmen Stiglechner betriebenen Tankstellen wieder geöffnet, doch nicht überall laufen die Lieferungen reibungslos. Einem Standort in Linz etwa ist das Benzin ausgegangen.
„Außer Betrieb!“ – Dieses Schild sowie ein Absperrband versperren momentan die Benzin-Zapfsäulen der bp-Tankstelle im Linzer Stadtteil Gründberg. An dem vom Familienunternehmen Stiglechner betriebenen Standort gibt es seit Samstag nur noch Diesel – eine Folge der Insolvenz von Anfang Dezember.
Alle Tankstellen wieder geöffnet
Wie berichtet, meldeten zwei Unternehmen der Stiglechner-Gruppe mit in Summe 188 Millionen Euro Schulden Konkurs an. Das Linzer Unternehmen betreibt bundesweit 71 Tankstellen. Banken ermöglichten kurz vor Weihnachten die Finanzierung des Weiterbetriebs während des Insolvenzverfahrens – und mittlerweile sind auch alle Tankstellen wieder geöffnet, wie Stiglechner auf „Krone“-Anfrage mitteilt.
„Kann vereinzelt zu Lieferschwierigkeiten kommen“
Doch nicht überall laufen die Treibstoff-Lieferungen – sie werden seit der Pleite nicht mehr von der nun ebenfalls insolventen, hauseigenen Lieferfirma, sondern von externen Partnern übernommen – reibungslos, wie das Beispiel aus Linz zeigt. Von Stiglechner heißt es dazu: „Es kann vereinzelt zu Lieferschwierigkeiten kommen, wir sind aber bemüht, auf allen unseren Tankstellen das volle Sortiment anzubieten.“
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